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Timmi. Tiras.
ren, wenn sie sich gut deckt. (Rumpfs allgemeinesKriegswörterbuch, Bd. 2, S. 447 u. f. — Der Com-pagnie.Dienst; ein Handbuch für Jnfantcrie-Officiereder Königl. Preußischen Armee. Herausgegeben vomHauptmannG. v. Griesheim. S.295 u. — Exer-cier-Neglement der Königl. Preuß. Armee. Abschn.IV.)
Tiranii, s. Tyrann.
Tiras, Tyras, beim Jäger, ein großes viereckigesNetz oder Garn, womit das kleine Waidwerk: Hühner,Schnepfen, Wachteln, Lerchen rc. rc., gefangen wird.Es gehört hierzu, außer dem Netze oder Garne, ein gutabgerichteter Hühnerhund oder ein Falke. Zu dem Ler-chenfange braucht man nur einen kleinen abgerichtetenFalken, den man beim Ausstößen der Lerche von derHand sich aufschwingen läßt, so fällt sie bald und wirdmit dem Tiras bedeckt. Bei Hühnern und Wachtelnbedarf man eines Hundes, der sie aufsucht, und sobalder steht, so eilt man mit dem Tiras und überdeckt dieHühner rc. Hat man einen Falken bei dieser Jagd, derrevirt, so halten sie besser, und es geht dann weit schnel-ler, als mit dem Treibzeuge. Die beste Zeit zu dieserJagd ist nach Jacobi auf den frisch abgeschnittenenStoppeln. Ein Tiras, z. B. ein Wachtelgarn,wird auf folgende Weise spieglich gestrickt. Man fängtmit einer Masche an, und nimmt dann auf beiden Sei-ten jedesmal zu, bis der Tiras acht Klaftern breit ist,dann wird auf der einen Seite eine Masche ab- und aufder andern mit einer zugenommen, und so fort gestrickt,bis er sieben Klaftern hat. Hieraus wird wieder aus jederSeite eine Masche abgenommen und sortgestrickt, bises wieder eine Masche wird. Auf diese Weise bekommtder Tiras auf allen Seiten einen Saum von doppeltenMaschen. Dorn wird eine Leine von 14 Ellen eingezo-gen, welche man so eintheilt, daß auf jeder Seite dreiKlaftern übrig bleiben. Das Wort stammt aus demFranzösischen tirer, Jtal. lirare, ziehen, und bedeutet
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