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Tirate. Tiresias.
ein Zug gärn, weil es über das auf dem Felde befind,liche Geflügel gezogen wird; daher auch tirajsicren,decken oder fangen.
Tirate, s. Tirade.
T'ire-kovck, bei dem chirurgischen Instrumenten-wacher und Wundärzte, der Bodenzieher, ei»Instrument, womit man versucht, ob sich die Scheibedes Hirnschädels, die der Trepan ausschneidet, bewegenläßt, und der Knochen bald durchgeschnitten sey. Es isteine doppelte Holzschraube, die vorn zwei Spitzen hat,womit man die Scheibe in dem Loche, welches der Per-sorativ gebohrt hat, ergreift, und zu heben sucht.
Lire-poU, ein Französischer technischer Ausdruck, wcl.cher heißt, dem Golde eine Farbe geben, und das Sil«der mit Scheideivasser weiß machen.
L'irer In InnKne, beim Roßhändler, wenn einPferd die Zunge streckt und zum Maule heraushängenläßt, welches nicht nur schlecht aussieht, sondern auchschädlich ist, indem in den warmen Sommertagen sichder Staub an die Zunge legt, den Mund trocken unddas Pferd ganz matt und kraftlos macht. Um nun die-ses zu verhindern, läßt man von Draht einen kleinenSäckel machen, befestiget denselben an daS Mundstück,damit es die Zunge im Beutel halten muß. Diese Ma.schine verfertiget der Sporer, obgleich sie nicht Allenbekannt ist, da sie nicht oft vorkommt.
Virer ü la mui», wird beim Bereiter von einemhartmäuligen Pferde gesagt, welches in den Zaum fällt,und dadurch die Faust des Reiters beschwert, daß ergleichsam des Pferdes Kopf tragen muß. Wenn z. B.ein hitziges Pferd auf die Faust dringt, so muß man esdurch das Spacissiren besänftigen und öfters zurückzie-hen; geschieht es aber wegen der Steife des Halses undder Schultern, so muß man es mit der Candare unddem Schleifzügel biegsam und gelenkig machen.
Tiresias, in der Mythologie, ein Sohn des Eueres