Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tiretaine. Tirones.

den. Er erreichte ein hohes Alter, und nach dem H y.ginus soll Jupiter ihm ein Älter von siebenmal solange, als das gewöhnliche, verliehen haben. Er fandseinen Tod am Fuße des Berges Telphofa in Döotien,wo er aus einer Quelle trank, deren Wasser ihm schad,lich war. Proserpina soll auch noch seinemSchattcndie Gabe der Weissagung bewilliget haben, und seinOrakel war zu Orchromcnus. Mehreren Helden desAlterthums sagte er ihre Schicksale voraus, und bcson>ders geschah dieses dem Ulysses, als er in die Unter,weit kam.

Tiretaine, die Benennung eines Französischen Zeuges,dessen Auszug gemeiniglich von Leinen oder Hanf, undder Einschlag von Wolle ist, zuweilen besteht er auchganz aus Wolle. Man hat groben und feinen, cinfar«digcn und gestreiften, geköperten und »«geköperten, undalle Arten liegen eine halbe Französische Elle breit. Diein Poitou gemacht worden, sind halb aus Hansen-,halb aus Leinen- und halb aus Wollen-Garn, aufverschiedene Art und von verschiedenen Farben gewebt,und ziemlich fein. In einigen Departements nennt mansie auch Berluche oder Breluche, in andern heißensie wieder Gelinge, Poulangic, auch Bure. DiezuNcims gemacht werden, sind größtentheils von Wolleund ohne Köper, nach Art der Droguets und gewalktenEtamine gewebt, leicht und fein. Sie gehörten zuEnde des verwichencn Jahrhunderts zu den Modczeu-gen, werden aber jetzt in Frankreich nur noch selten ge-webt, und wo sie in den angeführten Ort gewebt vor-kommen, da führen sie einen andern Namen.

Tirones, bei den Römern, diejenigen jungen Leute aufdem Gerichtshöfe, die ihr siebzehntes Jahr erreicht, undnach der angelegten Toga virili nun auch hier erschei-nen und darlegen konnten, was für Kenntnisse sie sich inder Schule von der Rhetorik oder Beredsamkeit undder Jurisprudenz oder den Rechten erworben hatten.