Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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so stark seyn muffen, als die Schwingen schwächer wiedie Füße sind. Ueber dieses Fußgestell kommt ein Brett,die Brücke genannt, welches mit hölzernen Nageln an-genagelt, und damit es sich nicht werfe, mit Anstoßiei'sten versehen ist. An das obere Blatt werden zweiZapfen, so dick als die Stollen vor den Schwingenvorstehen, angebracht, und in der Brücke die Zapfenlö-cher gemacht, so daß die Zapfen auf- und niedergehen.Das Unterblatt besteht aus zweien an die Brücke ansto-ßenden Theilen, in welchen zwei Einschiebelcisten ange-bracht werden, welche so lang seyn muffen, daß sie an dieSchwingen anstoßen, und wenn beide aufgezogen sind,noch übereinander liegen. Damit nun bei dem Heraus-ziehen des untern Blattes das obere unbeweglich bleibe,wird bei dem Absetzen der Einschiebelcisten vorn die Dickedes Blattes, und hinten am Blatte die doppelte Dickeangestochen,' dann schräg weggestoßen. DieLeisten müs-sen dicht an den Zapfen des Oberblattes liegen und gutgegen einander laufen. Wenn diese Arbeit gut verrich-tet ist, so liegen die beiden Blätter, wenn die Einschie-ber herausgezogen worden, in einer geraden Fläche undso fest aneinander, daß der Tisch, dessen beide Theilenun ein Ganzes ausmachen, ohne Gefahr von einemOrte zum andern getragen werden kann. — Man hatauch Aufschlagetische, wo die Platte an der Wand be-festiget ist, wenn nämlich ein Zimmer sehr klein seynsollte, und man nicht gut einen Tisch zum Essen rc.darin stellen kann. Hier wird nun die Platte, die einenbeweglichen Fuß hat. an die Wand gelegt, indem siedaran mittelst ein Paar Bänder befestiget ist, so daß siebeweglich bleibt, und auf- und niedergeklappt werdenkann. Beim Nicdcrklappen steht sie auf dem Fuße, undkann zum Essen rc. benutzt werden, beim Aufschlagenoder Aufklappen an die Wand, wird sie mit einerKramme gehalten, so daß sie nicht niederfallen kann.Dergleichen Tische hat man auch in den Rollkammern,