Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tisch.

Feder oder vorspringende Leiste angebracht ist, und un-tcrscheiden sich dadurch von denen, die in Nuth und Fe-der laufen. Zuweilen haben diese Schreibtische einenBlindboden; man theilt sie nämlich durch kleineZwi-schenwände in verschiedene Abtheilungen. In diesenSchreibtischen bringt man auch Schicbctafcln an, dieman herausziehen kann. Man versieht sie mit Schrif.tenfächern, welche ein besonderes Behältniß ausmachen,das man abnehmen, und unter dem Tische mit durchge-steckten Schraubenbolzen befestigen kann. Man verziertsie mit Geländerdocken, deren Zwischenräume von klei-nen Fußgestellen begränzt sind. Die verschiedenen Theileder Geländerdocken sind der Fuß, der Rumpf, und derHals. Der untere Theil des Rumpfes wird der Bauchgenannt. Die Platte eines guten Schreibtisches enthält3^ Fuß Länge und 2^ Fuß Breite. Die Höhe des Ge-steiles bis zur Platte kann 2Fuß 4 Zoll betragen. Daein solcher Tisch gewöhnlich zur Seite des Fensters andie Wand gestellt wird, so erkält die Hintere Seite des-selben an der Wand das Gestell oder den Aufsatz zurAufbewahrung der Briefe und der andern kleinen Schrif-ten, als Rechnungen. Quittungen rc. rc. Dieses Ge-stell, welches 2 Fuß 10 Zoll hoch seyn, und die LängedeS Tisches haben kann (die Tiefe kann etwas über6 Zoll betragen), hat so viele offene Fächer, als Buch-staben im Deutschen Alphabete sind, und darunter aucheinen langen Kasten mit zwei Knöpfen zum Aufziehe»,worein man reines Schreibpapier, Federn, Siegellack,Oblaten, Dleystifte rc. rc. legen kann. Jedes offeneFach erhält einen Buchstaben des Alphabets, also dieBuchstaben von A bis Z, welche, auf Papier geschrie-ben, mit Kleister darüber geklebt werden, so daß mangleich nach dem Namen die Briefe, Rechnungen rc. fin-den kann, die man hineingelegt hat. Das Untergestellbesteht aus vier starken, jedoch zierlichen Füßen, und hat,nach dem Verhältnisse der Länge der Platte, zwischen