Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tisch.

den Füßen einen langen Schubkasten, der in Nuthenläuft, und mit einem Schlosse versehen ist, um Gegen-stände von Werth, Obligationen und andere wichtigePapiere hineinzulegen und zu verschließen. So weit diePlatte frei von dem Aufsätze ist, kann man sie mit grü-ner Wachsleinwand überziehen, oder auch mit grünemTuche, um bequemer darauf schreiben zu können. Die-ses Wachstuch oder Leinen wird nun mit einer Einfas-sung umzogen. Walzenbüreaup werden vermittelsteines zirkelrunden Blattes verschlossen, das aus einerMenge an einander geleimter schmaler Stücke zusam-mengesetzt ist. Man läßt dieses Blatt in einer bogenfvr-mige» Nuth laufen. Die Sekretaire dienen zugleichals Schreibtisch und verschlossener Schrank; am Ober-theile ist eine Klappe, welche in einer horizontalen Lagegehalten wird, entweder durch zwei Schieber, die manunter derselben herauszieht, oder vermittelst eines Ha-kens, welcher in das Innere des Gestelles eingreift, oderauch mit einer gebogenen Schiene, die hineingelassenwird. Unter dem Tischblatte wird ein Behältniß ange-bracht. der Keller genannt, um Kostbarkeiten darin zuverschließen.— Die Ladentische derKaufleute, Buch-händler, Eisenwaarenhändler, Apotheker rc. rc. in denGewölben oder Läden sind lange hölzerne Tische, derenPlatte auf einem Gestelle ruht, das zu drei Seiten mitHolzwänden umschlossen ist, und nur die dem Berkäu-scr zugekehrte Seite ist offen, und mit Schubkasten undFächern versehen, um theils noch Waaren, theils an-dere zum Handel nöthige Gcräthschastcn aufzubewah-ren. Der mittlere Schubkasten gleich unter der Platteist zur Einnahme oder Aufnahme des Geldes bestimmt,der täglichen Loosung, und ist in mehrere Fächer abge-theilt, wozu durch die Tischplatte kleine mit Messingausgefütterte Löcher führen, gewöhnlich zwei, zum Cou-ranl und zur Scheidemünze. Dergleichen Tische sindübrigens zu bekannt, um sie hier noch näher beschreibenVec. rechn. Enc. Th. 6s,XXXV. O