Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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man nun lange und breite Stücke, und legt solche zwi-scheu den Formrahmen und die gedachten Hölzchen inder Quere ein, jedes Stück zwei Hände breit von ein»ander, und etwa eines Fingers dick, drückt sie mit denFingern etwas aneinander, und streicht sie gleich. Zwi»schen diese Querstückchen legt man nun von demselbenGypse kleine Stücke in die Länge, drückt sie etwas voneinander, und macht sie wiederum gleich, womit man solange fortfährt, bis der Gyps zu der gedachten Einfas.sung fertig ist. Man überstreicht nun den Formrahmenmit gedachtem Fette, nimmt die Hölzchen, welche die in-uere Einfassung gebildet haben, behutsam von demGypse, damit der Rand oder die Einfassung nicht ver-derbt werde. Jetzt macht man das inwendige Feld inder Einfassung, welches ein schwarzes Schieferfcld vor-stellen soll. Zu diesem Zwecke macht man die Gyps-mäste mitKicnruß, den man vorher mit Branntweingelöscht hat, mit Lcimwasser an. und füllt damit den in.nern Raum aus, etwa eines Fingers dick. Nun machtman einen grauen oder schlechten Gyps mit Leimwaffergeschwind an, und bringt solchen neben den schwarzenGyps in die Form, so daß solche ganz voll wird. undstreicht ihn geschwind mit einem langen Streichholzegleich ab. Man läßt nun den Gyps einen Tag und eineNacht in der Wärme, oder im Sommer in der Luftund Sonne trocknen. Geschieht es nun, daß der Gypsunter dem Schneiden und Einlegen hart werden undbinden will, so taucht man die Stücke, die man einlegenwill, während der Arbeit in Leimwasser ein. Ist derTisch etwas hart geworden, so schabt man ihn auf derobern Seite recht gleich, hebt hernach das Blatt behut-sam in die Höhe, zieht dasTuch langsam von demTisch-blatte ab. schabt nun diese Seite auch recht gleich, undreibt ihn dann mit grobem Sandsteine völlig ab. Willman nun den Tisch mit Figuren ausziercn, so schneidetman nach einer gemachten Zeichnung solche darauf aus,