Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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und füllt die hohlen Stellen mit nach Belieben gefärb-tem Gyps aus, reibt sie eben, und polirt ihn. Das Po-lircn geschieht auf folgendeWeisc: Man schabt auf demtrocken gewordenen Tischblatte von Gyps erstlich mit ei-nem Messer die groben und rauhen Theile ab, damit erüberall gleich werde, nimmt dann einen gleichen undnicht zu groben Sandstein, gießt Wasser auf den Tisch,und reibt mit dem Steine das Blatt überall glatt; dannwäscht man das Abgeriebene mit Wasser rein ab, machteinen ganz dünnen Gyps mit Wasser an, nnd überstreichtdamit das Tischblatt. Es versteht sich hier, daß dieserGyps von eben der Farbe zugerichtet werden muß, alsdas Tischblatt ist. Durch dieses Ueberstrcichcn werdenalle etwa vorhandenen Löcher ausgefüllt, und nachdemdieser Ueberzug trocken geworden, schleift man ihn mitdem Sandsteine wieder ab. Dieses Bestreichen nnd Ab-schleifen wiederholt man einige Male, und je öfter sol-ches geschieht, um so schöner wird die Arbeit. Nach demletzten Abschleifen mit dem Sandsteine nimmt man ei-nen andern und feinerer« Wetzstein, und schleift den Tischauf vorbemeldete Art mit demselben gleichfalls ab. Zu-letzt polirt man denselben mit Wasser und einem schwar-zen Polirsteine, wie solchen die Goldschmiede gebrau-chen, wenn sie das Silber streichen oder probiren. Nach-dem der Tisch abgcwaschen und getrocknet ist, wird ermit einem reinen in Baumöl getauchten Lappen bestri-chen, und wenn er recht schön werden soll, so putzt manihn mit Baumöl und Tripel, vermittelst eines Leders,gut ab. — Der Schiesersteintisch, wo die Plattevon Schieferstein ist, wird auf dieselbe Weise an dasUntergestell befestiget, wie der vorhergehende Gyps-tisch.

Die oben angeführten verschiedenen Holz tische wer-den nun, wie schon angeführt worden, mit Farbe ange-strichen, lackirt, gcbohnt, oder gebeizt und polirt, je nach-dem der Gebrauch des Tisches ist. Das Bohnen und