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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischdecke. Tischfreund. L31

welche in dem Kollegiumsgebäude zugleich wohnen, ge-speiset werden.

Tischdecke, eine Decke von Tapiffcriearbeit in Wolle,auch von Seide, Wachsleinen rc., womit man schönpolirte runde, auch eckige, Tische bedeckt, entweder um diePlatte durch diese Decke zu verzieren, wie bei den Erste»rcn, den Decken von Tapisserie und Seide, oder umdie Platte vor Unreinigkeiten, Staub, Nässe rc. zu be-wahren, wie bei der Letzteren, von Wachsleinen, dieüber den Tisch gezogen und mittelst einer daran befestig-ten Schnur herum festgemacht wird. Die Ersteren wer-den nur darüber gedeckt oder darauf, ohne weitere Befe-stigung, gelegt. Die in Tapisserie gearbeiteten Deckenmit der Nadel enthalten Frucht- und Blumenstücke, kleineGenrestücke, Bögel, Hunde rc., Landschaften rc.; auchhat man dergleichen gewebte und gewirkte Decken inWolle, wie in Seide.

Tischen, ein regelmäßiges Zeitwort der Mittelgattung,mit dem Hülfsworte haben, welches nur im gemeinenLeben, besonders einiger Gegenden, üblich ist. I) DenTisch decken, bereiten und mit Spesen besetzen. Es istnicht für dich gctischt. 2) Bei Tische sitzen undspeisen, wofür man im Hochdeutschen auch tafeln ge-braucht. Sehr lange tischen. Gut tischen, gutspeisen, einen guten Tisch führen.

Tischer, s. Tischler.

Tischfreund, Tisch freundin, nur im nachtheiligenVerstände auf die Freundschaft bezogen, Personen,welche nur um einer guten Mahlzeit willen, oder solange sie Wohlthaten genießen, und des Mittags einGedeck bei uns finden, um unsere Freundschaft buhlen,sobald dieses aber veränderte Dermögcusumstände nichtmehr zulassen, der Tisch knapp eingerichtet, die Gerichtenur auf ein Paar beschränkt sind, und statt des WeinsBier an die Reihe kommt, sich zurückziehen, und alleferneren Besuche einstellen, sa unsere Person fliehen.