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Tischfleck. Tischfuß.
Dieses sind nur Gastronomen, welche der besetzte Tischanzieht, nicht der Tischhalter oder Gastgeber; hieraufpaßt, was Sirach 6,10, sagt: Tischfreunde hal-ten nicht in der Noth.
Tischfleck, klialaenu traperiiou, ein Nachtfchmetterlkng,Nachtfalter, der unter.Nachtfaiter, Th. 100, über-gangen worden, und der auch hier weiter nicht beschrie-ben zu werden verdient.
Tischfuß, nicht bloß ein einzelner Fuß eines Untergestellesvon einem zwei-, drei« oder vierfüßigen Tische, sondernoft auch das ganze Gestell des Tisches, besonders beidenSäulentischen. Eigentlich würde es Tischbein hei-ßen müssen, weil es nicht Füße, sondern Beine sind, undnur der Säülentisch Füße hat, indem aus der Säuleunten drei Füße oder Ständer hervorgehen, die den Tischmit der Säule tragen; da aber die Füße zum Stehendienen, so werden sie auch hier unter jedem Tische alsFüße oder Ständer bezeichnet, da die Tischplatte dar- ?auf ruht, gleichsam darauf steht. Die Füße werden ent-weder gerade und glatt gemacht, oder sie sind ausge-schweift und bilden mancherlei Figuren, wie bei den Ti-schen aus der älteren Zeit. Die Rahmfüße bilden vier-eckige Pfeiler, die ein gleiches Verhältniß unten, wieoben, haben, man findet sie da, wo eine Platte dick undlang ist, die Füße etwas zu tragen haben, nicht bloß diePlatte, sondern auch die Verrichtungen auf dem Tischeauf die Füße drücken, besonders bei den Werktischen,Schulischen rc. Diejenigen modernen Füße an den fei-neren Tischen sind viereckig und oben etwas dicker, alsunten, sie verjüngen sich nach unten, wie es die Säulennach oben thun; sie sind oftmals mit Reifen, als eine ^Zierde, versehen oder kannelirt; oft haben sie auch die 'Gestalt eines Thicrfußcs, z. B. eines Rehes rc., dieseletztere Gestalt findet man an den Consoletischen, Spie-geltischen und Ecktischen, die zwei und drei Füße haben.