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Tischler und Tischlerey.
Kunst oder dasGewerbe des Tischlers, welches indcrZurichtung. Zubereitung, Behobelung, Zu-sammenfügung, Fournirung, Beizung, Doh-nung undPolirung des Holzes und der Holzarbeitenbesteht. Das mit feinerem Holze, Holzplatten, belegteHolz heißt eingelegte oderFournirarbeit, und der-jenige Tischler, der sich besonders mit diesem Zweige derMöbelarbeit abgiebt, wird Ebenist genannt, obgleichdiese Benennung nicht sehr gangbar ist, und den NamenTischler, als Berfertiger der Möbel, nicht verdrängt.Auch die Möbelpolirer und Bohner trennen sichvon dem Tischler, obgleich der Letztere auch bohnt undpolirt, weil dieses zu seinem Handwerke oder seiner Kunstgehört, und sich jene Gewerbetreibende bloß abgezweigthaben. — Die Arbeiten deS Tischlers unterschei-den sich in stehende und bewegliche. Zu den ste-henden Arbeiten gehören die Bauarbeiten, kurz alleArbeiten, welche von dem Platze, wo sie stehen, nichtverrückt oder fortgebracht werden, wie die Thüren, Fen-ster, Paneele, Fußböden rc; zu den wandernden oderbeweglichen alle Möbel: Tische, Stühle, Sekretaire,Sophas rc. rc., weil man diese von einem Orte zu demandern tragen kann, sie also nicht niet- und nagelfest sind.Dann giebt es gerade, verleimte Arbeiten, derenFelder und Einfassungen aus einem oder mehreren an-einander geleimten Stücken genommen sind, und zusam-mengestämmte, dercnTheile auf verschiedene Art zu-sammengefügt werden. — Die Holzarten, die derTischler gebraucht, sind sehr verschieden. Die am ge-wöhnlichsten verarbeiteten Holzarten sind: die Eiche,die Kiefer, Tanne und Fichte, der Kastanicnbaum, dieLinde, der Ahorn, die Ellcr, die Rüster, die Esche, derDuchsbaum, der Nußbaum, Pflaumenbaum, und dieDirke. Don den fremden Hölzern: das Mahagonyholz,das Cedcrnholz, Schwarzebenholz, Brasilienhvlz, Sän-delholz, Polixander- oder Diolettholz, Guajakholz, St.