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Tischler und Tischlerey.
geschlitzte dienen dazu, die Stücke zu verlängern. Diesewerden zuweilen zwei» bis dreimal übereinander geplät-tet, Fig. 9181 a, oder geschlitzt Ii, um ihnen Kraft undDauer zu geben. Zwei Stücke nennt man spitz zu«sammengeschlitzt oder mit einer Gabel zusammenge-fügt v, wenn man sie mit Ruth und Feder vereiniget.Eine solche Arbeit, wenn nur eine Feder ist, heißt ge-spundet. Sind zwei Stücke von ungleicher Dicke, sowerden sie durch Nuth und Feder angefaßt; es werdennämlich Nuth und Feder auf der schmalen Seite ange-bracht ä. Die Lehre ist ein Holz, worin man mit demNuthhobel einen Falz gestoßen hat, um die Feder derdazu geschnittenen Bretter zu prüfen. Zu den Täfelun-gen gebraucht man die kleine Lehre, welches die Fül-lungen in die Lehre bringen genannt wird. Keh-lungen, deren Vertiefungen rund ausgehöhlt sind, nenntman Hohlkehlen, und rechtwinklichte Zusammenfü-gungcn der Rahmen stößt man mit dem Schlichthobelaus. Dogen werden nach verschiedenartigen Lehren zu-geschnitten. Es giebt Bogen, welche nach einer Run-düng gehen, die nicht mit dem Zirkel gezeichnet werdenkann. sondern aus freier Hand, nach einigen gegebenenPunkten gezeichnet werden. Diese nennt man nach derHand oder nach dem Maule gemachte Bogen. VolleDogen sind in Gestalt eines halben Zirkels; Bogenüber sich, in Gestalt eines halben, auf seinem kleinenDurchmesser gezeichneten OvalS; flache Bogen, alsein halbes Oval auf seinem großen Durchmesser. Schwei-fungaufdemZirkel ist ein Theil einer Zirkellinie.8förmigc Bogen sind die, davon ein Theil eingebo-gen, und ein Theil gewölbt ist. Ein Bogen hat einePlatte, einen Stoß, wenn einige Unebenheiten aufder Rundung vorkommen. Die von dem Holze, um esnach einem Bogen zu schneiden, herabgenommenen Stücke,werden Abfälle genannt und wieder zusammengeleimt,um ein ganzes Stück daraus zu machen. Die Glieder