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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischler und Tischlerey.

man eine Verkleidung, gegen welche diese anschlägt.Thorwege, mit Kehlstoß in der Nuth, werden so wiedergleichen Thüren gemacht. Gefüllte Thüren be«stehen aus Brettern, welche mit Nuth und Feder, odermit hölzernen Nageln, oder auch mit schräg gestämmtenZapfen zusammengefügt und verleimt sind. Der Randder Bretter wird mit einer Anfaßleiste, Hirnleisteversehen, welche über Enden, oben und unten, angebrachtwird, so daß die Nuth und die Zapfenlöcher an derLeiste, die Zapfen und Feder an die Thür zu stehenkommen; zuletzt werden Einschicke leisten darein ein-geschvben. Es giebt halbe Glasthüren, welche über dieBrusthöhe mit Glasscheiben versehen sind, und ganzeGlasthüreu oder Fenster, welche bis an die Ebene desFußbodens aufgemacht werden können. Dergleichengiebt es Balkon, und Ladenlhüren. Tapetenthürenmachen einen Theil des Getäfels auS, und sind nichtsichtbar. Ehemals bauete man vor dem Eingänge jederThür einen Verschlag, Wind fang genannt, um dasEindringen der Zugluft abzuhalten. Zuweilen läßt manzwischen dem Futter und der Oeffnung der Zarge einenRaum, besonders da, wo mit Werkstücken gebauct wird.Schließkeile, welche man mit Gewalt dazwischenbringt, befestigen das Ganze. Es wird erfordert, allendiesen Arbeiten etwas Spielraum zu geben, nämlichin den Zapfen die Löcher für die Nägel zu erweitern,und den Zapfenlöchern eine genügsame Oeffnung zu ge.den, damit die Bretter, wenn sich ein jedes für sich zu-sammenziehl, weder von den Nägeln, noch von denZapfen und Federn zurückgehalten werden, wodurch dieFugen Risse bekommen würden.

Die stehenden Arbeiten des Tischlers an denGe-bäuden sind dieFußböden, Täfelungen, Kamine,Blenden, Büchergestelle rc. rc. Man bat zweiArten, die Fußböden zu decken. Die eine besteht ausmehreren durch Zapfen und Zapfenlöcher zusammenge-