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Tischler und Tischlerey.
stammte»Hölzern, welchevcrschiedeneFelder bilde», wor.aus ein getäfelter Fußboden entsteht. Nach derandern sind es blos mit Nuth und Feder zusammenge-legte Bretter, welche, ihrer ganzen Breite nach, geho»bclt oder auch wohl gespaltet sind, und als schmale Brct-ter zusammengelegt werden, welche den eigentlichen Fuß-boden ausmachen. Wenn kein Keller unter einem getä-selten Fußboden ist, so legt man die Felder aus Stütz-balken oder Rippen, die man ins Kreuz über die Bal-ken legt, und mit Gyps befestiget. Die Parquetta-sein bestehen aus Einfassungen und aus Füllun-gen, welche mit diesen Einfassungen geebnet und mitNuth und Feder zusammengeleimt sind. Die verschie-denen Stücke dieser Parquettafeln haben eigene Benen-nungen, als: das aufrechteRahmstück, das Qua-drat, das Querstück mit Gehrung von einer Eckezur andern, der Schnörkel, die kleine Parquct-füllung, die viereckige Füllung, das Ohrstückoder die gefalzte Füllung. Feuerstätten werdendie Einfassungen um den Kaminherd genannt. Die Tä-felungen sind die innern, aus Rahmstückcn und Fül-lungen bestehenden Verkleidungen der ZiMmer. DasBruststück reicht von dem Fußboden bis an das Fcn-ster. Das Paneel, welches niedriger als das Brust-stück ist, geht um das ganzeZimmer herum. DasBrust-stück besteht aus der Brusthöhe und dem Lattey-brette oder der Postamentleiste, welche eine Keh-lung von einander unterscheidet. Der unterste Theil en-diget sich mit einem Fußgesimse. Hinter den Füllungen,welche aus dünnen, durch Pfeiler von einander unter-schiedenen Brettern bestehen, bringt man ein gescho-bene Leisten an, wodurch die Einfassungen befestigetwerden, welches der geschickte Tischler nicht thut. Be-fürchtet man, daß ein Pfeiler zu schwach seyn möchte,so setzt man daselbst zwischen zwei Abtheilungen der Tä-felung ein glattes Feld, welches man den Hintergrund