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Tischler und Tischlerey.
weilen legt man abgerundete Knacken unter die Fächer.Hierher gehören auch die Repositorien in den Buch-handlungen, um die rohen Bücher, die nach dem Alpha-bete in Paquetc zusammengeschnürt werden, darauf zulegen, so daß jeder Buchstab sein besonderes Fach hat;dann die Repositorien in den Registraturen, woraufman die Akten legt, und in den Schnittwaarenhandlun-gen, zum Auslegen der Schnittwaaren: Kattune, Wol-lenzeuge, Leinwand, Seidenzeuge, Tücher aller Art rc.Alle diese Repositorien werden, wie die der Bücherge-stelle gemacht, nur daß die Fächer bei dem Einen grö-ßer. bei dem Andern blos lange Bretter sind, ohne Fach-werk, wie es zu den Sachen, die darauf gelegt werdensollen, am zweckmäßigsten befunden wird. Auch die Re-positorien in den Material, und Droguereyhandlun-gen, Apotheken rc., worein Schubkasten zu den Waa-ren geschoben werden, gehören hierher. — Für die Kir-chen macht der Tischler Chorstühle. Diese haben ei-nen hervorragenden Theil oder volle Armlehnen, welcheausgeründet sind. Zhrer ganzen Länge nach werden dieStühle von Sohlen getragen, und Einer von demAndern durch Scheidebretter, Konsolen, die amSitze in einem Tragebande gestammt sind, abgesondert.Unter den Sitzen sind kleine ausgeschweifte Bretter, tra-gende Knacken genannt, welche als Stützen dienen,wenn der Sitz zurückgeschlagen worden. Der Chor-schrank ist ein Schrank mit mehreren Schubladen, zurAufbewahrung der Chorröcke. Man hat solche mit be-weglichen Riegeln, an welchen die Chorröcke aufge-hangen werden. Hinter den Altären werden Altar-blätter angebracht. Mehrere Da! ustres bilden eineArt Geländer über die Banken. — Zu diesen Arbeitenan den Gebäuden braucht der Tischler Nägel verschie-dener Art, Stifte, Schrauben und Schrauben«mutier, Bankeisen, Schienen und Winkel-haken. In mehreren Fällen werden die Nägel umge-