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Tischler und Tischlerey.
verschickt, wie die Kisten und Schachteln zum Einpackenvon Wäsche. Zeugen, Waaren rc. Er verfertiget auchnoch Hutschen, Schmuck- und Jnstrumentenkästchen.Futterale zu Meßtüchern und andern Sachen, Vogel-bauer, Pulpete, Schreibzeuge, Glaskasten, Salzmetzen.Fußkasten, Mühlenrumpfe, Dauer und Rädchen fürEichhörnchen, Mäuse - und Rattenfallen. Dogclgcstellefür Zeifige und Stieglitze, um das Wasser und Futtersich selbst zu holen rc. rc. Er unterscheidet sich dadurchvon dem Tischler, daß er Geräthschaften macht, derenTheile nicht mit Zapfen zusammengestämmt, sondernnur mit Nageln und andern eisernen Beschlägen an ein-ander befestiget sind. Man nimmt gewöhnlich zu solchenArbeiten Tannen- und Eichenholz. Das nicht mit derSäge geschnittene, sondern mit der Lattenaxt gespalteneEichenholz wird vorgezogen, so wie man lieber alte Faß-böden und Scitenstücke nimmt, als neues Holz. Umdie Scitenstücke wieder gerade zu machen, werden sie aufder eingebogenen Fläche eher naß gemacht, als auf derousgebogcnen Fläche, und dann vor ein HellesFeuer ge-halten, indem man stark auf die erhabene Krümmungdrückt; dann bringt man sie unter die Presse. Das Bu-chenholz wird in Stollertoder drei- bis vierzöllige Lat-ten zerspalten, und die Pappel in sechs bis acht Liniendicke Bretter. — Das Holz wird von dem Kistcnma-chcr auf der Fügebank. eine mit vier Füßen verse-henen Rauhbank, gespalten; dann mit dem Schrobho-bcl glatt gemacht. Er befestiget die Stücke aneinandermit gewöhnlichen Nageln, Drahtnägeln, Tapeziernägelnund Draht, woraus er Gewinde und Haken verfertiget.Er gebraucht noch runde und flache von Eise», oder vonKupfer, und eiserne Döbel. Die runden sind nur Draht-spitzen, die mit keinem Kopfe versehen sind; die flachensind Hufschmidspitzeu, oder die äußersten Spitzen derHufnägcl. Als Werkzeug hat noch der Kistcnmachcreine Zange, deren Spitzen sich in einem etwas tonischen