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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tischler und Tischlerey.

werden. Man hat verschiedene Schachteln nach ihremGebrauche, z. D. Pack- und Futterschachteln, große undkleine Apothekerschachteln, welche theils viereckig, theilsrund oder länglichrund gemacht sind; dann Federschach,teln, Puhschachtcln für Gaianterichandlungen und fürden Hausgebrauch rc. Man nennt die Schachteln undKisten Meßwaare, weil sie von den Kistenmachernin Borrath gemacht, und dann auf die Messen geschicktwerden. In Deutschland kommen die meisten Kisten undSchachteln aus Böhmen, aus Reifnitz und Frcythos inKram, aus dem Salzburgischen, aus Berchtoldsgaden,dem Koburgischen, überhaupt aus Thüringen und Boigt.land; auch aus dem Schwarzwaldc. Frankreich liefertbuchene viereckige Kisten, die aus dem Departement derSomme und der Ardennen kommen, und aus denen derMeurthe und Haute-Saone kommen runde und vval-fprmige Schachteln von Tannenholz. — Hierher gc«hört nun auch der Ebenist oder Fournirer, der inDeutschland von dem Tischler nicht getrennt ist, inFrankreich aber ein besonderes Gewerbe ausmacht. Hiernannte man Ebernsten die Tischler, welche vorzüg-lich Ebenholz verarbeiteten, und auch eingelegte und sour-nirteArbeit verfertigten, welche letztere Arbeit ihnen noch.jetzt den Namen gegeben hat. Das Fouruiren einer Ar-beit besteht darin, daß man die aus einer geringern Holz-art ausgeschnittenen Theile mit feinen Holzarten belegt,welche Hölzer dann auf das zum Grunde dienendeHolzangeleimt, und mit Zwingen und Keilen befestiget-wer-den. Die Hobel der Ebenisten werden zu den hartenHolzarten, welche sie gebrauchen, eingerichtet. DieKlingesteht nämlich senkrecht, und wenn das Holz von außer-ordentlicher Härte ist, so bedient man sich verzahnterHobeleisen. Die Striche werden dann mit der Zich-klinge weggebracht. Außer diesen Werkzeugen gebrauchtder Ebcnist noch die Klobsäge, den Schraubstock,Dock genannt, und dcnScnkkolben, eineArtWendel-