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Titanerz. Titul.
dul, ist eisenschwarz, undurchsichtig, äußerlich matt oderschimmernd, im Bruche metallglänjend und muschlig,beinahe von Feldspathhärte, magnetisch, unschmelzbarvor dem Löthrohre; feine Eigenschwere — -4,6 — 4,9.Es findet sich in oetaedrischen Krystallen, meist aber ineckigen rundlichen Körnern, und als Sand. Man findetes in manchen vulkanischen Felsarten und im Bachsandein solchen Gegenden, wie z.B. bei Andernach, am Kai-serstuhl, bei Neapel, am Aetna, in Frankreich, aus Te-neriffarc. Seltene mit dem Titaneisen verwandte Fossi-lien sind: der Iserin unddcrMenakanvderTitan-sand; s. oben, S. 309, und S. 310.
Titanerz, der Titan, s. oben, S. 304 u. f.
Titanic, s. daselbst, S. 307.
Ticanoxid, s. das., S. 304 u. f.
Titansalz, s. das., S. 317.
Tiransand, s. das., S. 310.
Titanschörl, s. das., S. 305 u. f.
Titthenidia, waren bei den Römern die Entwöhnungs-feierlichkeiten der Kinder von den Ammen, wenn näm-lich diese ihre gewesenen Säuglinge in den Tempel derDiana brachten. Sie haben den Namen von eineAmme, und wurden gemeiniglich mit einem guten Gast-yzahle begangen. Dergleichen Gastereyen waren auchschon bei den Patriarchen gebräuchlich; denn sclbstAbra-ham gab ein großes Gastmahl, da sein Sohn Jsaakentwöhnt wurde.
Titul, Titel, litalus, Fr. Iltre, eigentlich eine Auf-schrift, um dadurch etwas bekannt zu machen. Sobrauchte man es vielfältig bei den Römern. Wenn einHaus verkauft werden sollte, so wurde es auf ein Tä-felchen geschrieben, und dieses an das Haus gehängt,fürKauflustige, wie solches auch noch hin und wieder inder neuern Zeit geschieht. So schrieb man an dieWein-fäffer, was fürWein eingelassen worden und zu welcher Zeit;<vec. rechn. Enc. Th. dXXXV. X