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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Toberich.

fen toben. Ps. 77, 17. Die Winde toben, Sir.39,34. Und wenn er noch so tobte. Das tv-bende Meer. Der Most tobt in den Fässern.Die tobende Leidenschaft. Wenn über seinemHaupte der Wellen Donner tobt (Kleist). Indieser ganzen Bedeutung ist toben eine Aufregung inder Natur und im Körper des Menschen. — 2) In cn-gerer Bedeutung wurde es ehemals häufig für unfinnig,des Verstandes beraubt seyn, rasen, gebraucht, weil die-ses oft mit einem Toben verbunden ist; s. Tobsucht.Im Tatian ist lobunKN die Raserey, im Oberdeut-schen noch jetzt tobicht, rasend, unsinnig, und Tob-sucht, die Raserey.

Toberich, Tobrich, im Bergwerke, wenn bei derDerdingung der Arbeiten darin drei Schichten hintereinander gemacht werden, um zu sehen, was darin gear-beitet werden kann. um darnach das Gedinge einzurich-ten. — Das Herausfordern auf einen Tobrich heißtdaselbstEinen auffordern, auf der Grube in einer Schichtso viel herauszuarbeiten, als ein Hauer herausarbeitet;denn so lange ein Bergknappe nicht in der Bergarbeitgehörig fortkommen kann oder seine Haucrschicht nochnicht gethan hat, wird er von den andern Derghauernnicht für einen Hauer anerkannt. — Einen Tobricharbeiten, heißt eigentlich ein Tagewerk, oder eine solcheArbeit, die ein Berghauer in einer Schicht verrichtenkann. Wenn ein Bergmann seine bergmännischen Ar-besten recht beweisen will, so sagt er: ich kann meinenTobrich herausschlagen, das heißt, ich kann in mei-ner Schicht so viel Arbeit verrichten, als man von mir,den Rechten nach, verlangt. — Einen Tobrich vor-arbeiten, wenn ein Lehrhaucr oder angehender Berg-knappe zu einem tüchtigen Hauer gemacht wird, unddurch die Arbeit seine Probe davon ablegen soll, daßihm dann das völlige Hauerlohn gegeben werde. Es

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