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Tobias. Tobsucht.
arbeitet ihm deshalb ein alter frischer Berghauer einenTobrich vor, oder so viel, als er in einer Schicht zu ar-beiten vermag, und dieses muß nun der Lehrling nachar-beiten.
Tobias, ein aus dem altenTcstamcntebeibehaltenerTauf-name männlichen Geschlechts, welcher aus dem Hebräi-schen gut und Herr zusammengesetzt oder abgeleitetworden, also durch einen gütigen Herrn oder Güte deSHerrn erklärt wird. Im gemeinen Leben lautet dieserName Tobies, Többe.
Tobiassisch, ^moä)te8'I'obmnn8l,iim., in einigen Ge-genden eine Benennung des Sandaals, im gemeinen Le-ben Tobies, TobieSchen; aber nicht, weil man ihnfür den Fisch hält, mit dessen Herz, Galle und LeberTobias glückliche Kuren verrichtete; denn dieser wirdals ein großer Fisch beschrieben, der ihn zu verschlingendrohet«.
Tobm, Tu bin, eine Art des gewässerten Seidenzeuges,Taffent oder Chamelot. Die Tugend selbst erschien ineinem weißen Kleide, dem Atlas und Tobin nicht zuvergleichen ist (Gryph.). Im Französischen und Italie-nischen i'vbi. Nach dem Menage hieß das Wort ehe-mals Lüatubis. Es ist vermuthlich im Ostindischen ein-heimisch, aus welchem Lande die weißen Arten seidenerund baumwollener Zeuge mit ihren Namen zu uns ge-kommen sind.
Toboretta, eine Gattung wollener Zeuge, die man glattaber auch brochirt hat.
Tobrich, s. Toberich.
Tobsucht, ein im Hochdeutschen nicht oft mehr vorkom-mendes Wort, Unsinn, Raserey oder Tollheit, das heißt,den Verlust des Verstandes und der Empfindung mitBewußtsein zu bezeichnen. — Die Tobsucht ist diebrausende Heftigkeit eines Gestörten oder Wahnsinni-gen; sie unterscheidet sich daher von der Raserey undder Tollheit; s. dieses Alles unter Wahnsinn, in