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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tochter.

des BruderS Tochter. — 2. In werterer und figür-licher Bedeutung. (1) Eine Person weiblichen Gcschlech.tcs in Beziehung auf eine andere, in so fern ein ähnli-ches Verhältniß der Erziehung, der Erhaltung. dcs Un-terrichts rc. zwischen beiden Statt findet. Eine Pfle-getochter, Stieftochter, Schwiegertochter,Beichttochter. In einigen Oberdeutschen Gegendenwird eine Pathc auch eine Tauftochter genannt.(2) Aeltcre Personen pflegen daher jüngere Personenweiblichen Geschlechts / welche den Jahren nach von ih-nen abstammen könnten, in der vertraulichen Sprechartmeine Tochter anzureden. (3) In der DeutschenBibel werden die weiblichen Personen eines Landes odereines Ortes häufig deren Töchter genannt, welche Fi-gur auch noch jetzt in der Hähern Schreibart üblich ist.Die Töchter des Landes, 1. Mos., 27, 46. DieTöchter Jerusalems, Babels, Zions rc. Nacheiner ähnlichen Figur nennt die höhere Schreibart einePerson, oder auch einen Gegenstand weibliche» Ge-schlechtes, welcher auf irgend eine Art in einem andernGegenstände gegründet ist, dessen Tochter. Liebe,du Tochter der Natur! Die Musik ist eineTochter des Vergnügens. Die Malerey undBildhauerey sind Töchter der schönen Künste.(4) Nach einer andern Figur heißt oft eine jede unser-heirathete Person weiblichen Geschlechtes eine Toch-ter, besonders in der Mehrzahl. Thun, waS jungenTöchtern nicht geziemt. Nach Adelung in derAnmerkung bei dem Ulphilas vuutlmr, im JsidorHobler, bei dem Willeram Dobtor, bei dem Ott-fried vobter, im Niedersächsischen Dochter, im An-gelsächsischen vobtor, im Engl. vanKlitel-, im Däni-schen Dotter, im Schwedischen Doter, im Böhmi-schen veera, im Persischen Vookter, im Griechischenworaus das hohe Alter und der weite Umfangdieses Wortes hinlänglich erhellt. Die letzte Sylbe ist

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