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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod.

getragen bat. Nicht das weiche Lager, nicht ei» pracht-volles Bette, nicht die Stille der Nacht, gewähren diesanfte Ruhe, die der genießt, der durch eine uuverdros.seue Anstrengung in seinem Berufsgeschäfte sich müdegearbeitet hat. Diese Ruhe ist nicht mit'Gold und Sil-der zu erkaufen; sie ist nur der Lohn, der dem fleißigenArbeiter zu Theil wird; denn kann wohl der am Abendeseines Lebens sanft sein Haupt hinlegen und ruhig ein-schlummern, der seine Zeit in Thorheit, Eitelkeit undMüßiggang hinbrachte, und sich keiner einzigen gute»That zu rühmen vermag? — Soll der Tod ein Schlaffür uns seyn, sollen wir ihn als das Mittel ansehen,zu einem besseren und längeren Leben zu gelangen, somüssen wir uns auch dazu durch ein geregeltes Lebenvorbereiten, so wie wir uns zum Schlafe vorbereiten,indem wir ihn nach vollendeter Tagesarbeit suchen, under «ins nie warten läßt, wie denjenigen, der den Tagüber in Lust und Freude zubringt, bei besetzter Tafelbis tief in die Nacht hineinprasset, und nun so gesätti-get sich auf sein Lager wirft, und den Schlaf vergeblicherwartet. — Die meiste» Menschen werden durch dieVorbereitung zum Tode mehr gemartert, als durch denTod selbst. Man fürchtet sich flnnlicherweise mehr vorden Schmerzen, die oft dem Tode vorangehen, als vordem Tode an und für sich betrachtet. Eine wahre Vor-bereitung zum Tode ist eine Vorbereitung zur Freiheit!Das ganzeLeben deSWeisen, sagt Cicero (luso.tzusest I-. I. e 30 ), ist eine Betrachtung des To-des. Der Tod ist eben sowohl i» gewisser Rücksichtdas Ziel des Lebens, so wie er der alleinige Zweck undGegenstand desselben ist. Unter mehrere andere Pflich-ten. welche die schwere Kunst zu jeden in sich begreift,gehört auch ein Abschnitt von der Kunst zu sterben,und dieser würde einer von den leichtesten seyn, wennihn unsere Sinnlichkeit nicht oft schwer machte. Weraber das Leben gebörig zu ordnen, zu leiten, und zu er-tragen vermag, wer standhaft und ruhig gelebt hat, derwird, sagt Montagne (Versuche, Th. 3), auch eben sosterben können. Der Tod ist nickt das Ende des Le-bens, sondern vielmehr nur die Fortsetzung desselben.Die Aehnlichkeit des Todes mit dem Schlafe verscheucht