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Töd.
nur dem Gehirne durch die Nervenkraft hin und wiederuntergeordnet sey; daß sie aber ihren eigenen Tod finde,daran dachte dieser sonst so scharfsinnige Physiolog ebenso wenig, als jene, welche die Muskeln von lebendenKörpern hinweg geschnittener Theile oft Stunden langnoch in Bewegung sahen; welche Menschen beobachte-ten, denen im Gehen der Kopf abgehauen wurde, unddie noch nach dieser Trennung den Schritt vollendeten,oder eine Weile stehen blieben. Da sich auf den Todder Reizbarkeit das neue Prüfungsmitte! des wahrenTodes gründet, da dieser der Naturlehre des Menschenso interessante Gegenstand in früheren Zeiten wenig be-arbeitet wurde, so hat Creve darüber verschiedene Be-obachtungen angestellt, die er in folgender Ordnung nä-her bestimmt, und zwar erstlich in Betrachtung derverschiedenen Dauer der verlöschenden Reizbarkeit; zwei-tens in Rücksicht der Verhältnisse, welche den Tod derReizbarkeit beschleunigen, und drittens die Stufen-folge, nach der die Reizbarkeit in den verschiedenen Thei-len des menschlichen Körpers früher oder später erlischt.—Die Dauer des Absterbens der Reizbarkeit.Unter die wichtigen Vortheile, welche die verschiedenenZweige der Heilkunde der Entwickelung des Metallrei-zes verdanken, gehört zuverlässig jenes, daß wir an ihmein einfaches Reizmittel haben, welches die Reizbarkeitnoch in ihrem letzten Wirken zu lebhaften Aeußerungenauffordert, ohne sie jedoch dadurch zu schwächen, oderihre Vernichtung zu beschleunigen. Alle bis jetzt bekann-ten Reizmittel, selbst die Elektricität, müssen ihm daherin dieser Hinsicht den Vorzug lassen. Durch vielfältigeVersuche von dieser Eigenschaft des Metallreizcs über-zeugt, bediente sich Creve desselben, um die Reizbarkeitin ihrer stufenweise« Abnahme zu verfolgen. Der Haupt-gesichtspunkt, in welchem derselbe eine Verschiedenheitder Dauer des Absterbens der Reizbarkeit zu finden ver-muthete, war die Verschiedenheit der ursprünglichen Ur-