Tod.
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war noch beträchtlich warm. A» die äußere Oberflächedesselben, die kein Fett bedeckte, wurde der Zinkfllberreij,der Goldsilberreiz, der Zinkgoldreiz und der Kohlen-goldreiz vergebens gebracht. Der Quere nach wurdedas noch ansehnliche warme Herz durchschnitten, dieMuskelfasern mit den angegebenen Gattungen desMe-tallreizes berührt, dann wieder an einer andern Stelle,wo die Muskelfasern senkrecht durchschnitten waren, end-lich die innere Oberfläche der Herzkammer, die beidenVenensäcke und Herzohren, sowohl oberflächlich, alsauf dem Querdurchschmtte. aber überall vergebens. Auchnicht eine Spur von wirkender Reizbarkeit ließ sich ent-decken. Schon waren anderthalb Stunden seit dem letz»tcn Athemzuge vorüber, als noch. jedoch sehr schwach,die Fasern des Kaumuskels zuckten, und endlich, nacheiner Stunde und vierzig Minuten, war alle Bewegbar-kcit verschwunden. — 2. Widernatürlicher Tod.Man nahm im Iuliushospitale zu Würzburg einemneunjährigen Knaben das linke Bein in der Mitte desOberschenkels ab. Das Durchschneiden der allgemeinenBedeckungen der Muskeln, das Durchsägen des Sehen-kelbeins dauerten kaum drei Minuten. Nach geschehenerAmputation suchte man sogleich den Kniekehlnerven aufund reizte denselben durch den Metallreiz, und es erfolg,ten die heftigsten Zuckungen, sowohl an den Theilen,welcher unterhalb der Stelle des Knickehlnervens, alsdie oberhalb desselben liegen; denn der Rest des Ober-schenkels fuhr mit aller Gewalt und anhaltend zuckendgegen die Wade. Acht und dreißig Minuten ließen sichdie Muskeln vermittelst der Nerven noch durch denMe-tallreiz in Bewegung setzen. Da es aber nicht erlaubtwurde, einige Muskeln bloß zu legen, so blieb der Ver-such in dieser Hinsicht unvollendet. In einem Königlich-Preußischen Feldlazarethc zu Maynz ward einem Sol-daten von dreißig Jahren, welcher am Vorderarme durcheine Flintenkugel verwundet war, und nach einiger ZeitVec. rechn. Enc. Th. tLXXXV. D d