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Tod.
am ganzen Vorderarme den Brand bekam, derselbe ober-halb der Mitte des Oberarms abgenommen. Beinaheeine halbe Stunde lang ließen sich durch die Nervenfä-den die Muskeln in Bewegung setzen; dann aber zuck.ten die Muskeln noch durch den unmittelbar an sie ge.brachten Metallreiz eine ganze Stunde länger, folglichanderthalb Stunden nach der Amputation. Ueber zweiStunden, nach der Trennung vow Körper, hat Crevebei Menschen nie durch den Metallreiz die Muskeln inBewegung setzen können; dasselbe zeigten seine Versuchebei einer ansehnlichen Menge anderer warmblütigerThiere, als bei Hunden, Katzen, Pferden, Hühnern,Gänsen, Tauben, Naben, Mäusen rc. Bei kaltblütigenThieren zeigte sich nach acht und vierzig Stunden Mus>kclbewegung; ja sogar nach Hermbstädts Versuchenin drei Tagen.— Beim natürlichen Tode, wo einebeträchtliche Auflösung der Säfte zugegen ist, erlischt dieNervenkraft plötzlich und beinahe mit dem letzten Athem»zuge. Die Reizbarkeit giebt sich Stundenlang durch dieZuckungen, jedoch einzelner Muskelfiebern, zu erkennen.Wo keine Auflösung dex Säfte zugegen ist, da verweiltdie Nervenkraft noch einige Zeit, die Reizbarkeit erlischtnicht früher, und die Muskeln lassen sich eben so, wieim vorigen Falle, durch einzelne Muskelfasern in Bewe-gung setzen.—Beim widernatürlichen Todedauertdie Reizbarkeit längere Zeit. Theile, welche lebend vomKörper abgeschnitten werden, verlieren die Nervenkraftlangsam, und am langsamsten die Reizbarkeit; die vonkaltblütigen Thieren erst nach Verlauf von vier undzwanzig, von acht und vierzig bis zwei und siebzig Stun-den. Bei Thieren, welche ein warmes Blut haben, undselbst bei Menschen, dauert sie noch zwei Stunden nachdem letzten Athemzuge fort. Der Tod, welcher bei Thie-ren, die zum Versuche bestimmt worden, durch Arsenik,Schierling, Mohnsaft, und durch das ätherische Oel,welches man aus den Häuten der bittern Mandeln be-