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Tod.
Resultaten zufolge, läßt sich der Tod, vom Blitze verur-sacht, selbst auch die schnelle Fäulniß des Erschlagenen,so einleuchtend erklären. Die lehrreichen Versuche desvan Warum hätten schon längst die Naturforscherauf diesen Punkt aufmerksam machen sollen. Ob übri-gens in Rücksicht der Zeit, in welcher die Reizbarkeitabstirbt, ein Geschlechtsunterschied Statt habe, welchenEinfluß des verschiedenen Alters, Temperaments undKlima erhält, ist noch nicht gehörig untersucht worden.Die Dauer deS Absterbens der Reizbarkeit ist nicht nurnach der Ursache, welche den Tod bewirkte, nicht bloßnach der Thiergattuug, sondern auch in Rücksicht derDinge, die unmittelbar nach dem animalischen Leben aufdie Muskeln wirken, verschieden, und in so fern vcrdie-nen dieselben als Verhältnisse, welche den Tod der Reiz-barkeit beschleunigen, auch geprüft zu werden. DieWärme beschleuniget sowohl bei den warmblütigen, alskaltblütige» Thieren das Absterben der Reizbarkeit, wel-ches Creve durch eine große Anzahl von Versuchenentdeckte, bei denen er die Muskeln, sowohl warm- alskaltblütiger Thiere in das durch verschiedene Grade er-wärmte Wasser legte, oder dieselben einer, in eben demGrade erwärmten Luft aussetzte. Die Kälte war derReizbarkeit wenig nachtheilig, so lange die Muskelnnicht von derselben erstarrten, ließen sie sich noch durchden Metallrciz in Bewegung sehen. Nach dem Ein-flüsse der verschiedenen Reizmittel, beschleunigen Elektri-cität, Wasser. Salpetergas und selbst Salpeter das Ab-sterben der Reizbarkeit, und wirken in so fern der Le-benslust entgegen: so auch die ätzenden Mittel, dasFeuer rc.; schwächer wirkt die kohlensaure Luft. DerMetallrciz erhält vor allen Reizmitteln den Vorzug,die Reizbarkeit in ununterbrochener Thätigkeit, und inder größten Anstrengung Stunden lang zu erhalten,ohne baß dadurch ein früherer Verlust derselben bewirktworden. — In welchen Körpertheilen sich die Reizbar-