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Tod.
keil eine längere oder kürzere Zeit erhält, hat aucheiner Untersuchung unterlegen, und dieses war um sonöthiger, da der Metallreiz ein sicheres PrüfuugSmitteldeS wahren Todes ist; daher ist es auch nöthig, zu wis-sen, in welchen Theile» die Reizbarkeit früher oder spä-ter abstirbt. ES ist bis jetzt eine herrschende Meinunggewesen, daß die Muskeln des Herzens und Darmka-«als, nach dem Tode des animalischen Lebens, am läng»sten reizbar bleiben. Haller war Einer mit von denErsten, dem man auch bis aus die neuere Zeit in dieser»«gegründeten Behauptung so ganz unbesorgt gefolgtist. Es hieß: 4-or est primam orions, et ultimnm Ma-riens (das Herz ist der erste Aufgang und der letzte Nie-dergang). Da das Herz sich am längsten reizen ließ, derDarmkanal am längsten seine wurmförmige Bewegungbeibehielt, und die willkührlichen Muskeln durch die da-mals bekannten Reizmittel sich nicht mehr in Bewegungsetzen ließen, folgerte man auch ganz unbedingt, daßdas Herz und der Darmkanal die reizbarsten Muskelnhätten; ohne zu bemerken, daß man in dieser Folgerungzu weit gegangen, zeigen uns Versuche das Gegentheil;denn aus diesen Erscheinungen ließ sich keineswegcs fol-gern, daß diese Muskeln die reizbarsten wären, sondernnur, daß die Reizbarkeit in diesen Muskeln am längstennach dem Tode fortdauere ; denn nachdem mau mit demMetallreize gründlichere und bestimmtere Versuche überdie Reizbarkeit anzustellen gelernt hat, findet sich geradedas Gegentheil. Nach den Versuchen, die gemacht «vor»den, erzieht sich: daß I) im Herzen und in allen umvill-kührlichen Muskeln, als in den Gedärmen und Gefäßen,erlischt die Reizbarkeit am frühesten. — 2) Bei Pfer.den, Katzen und Menschen ist die Differenz auffallendund sehr groß. — 3) Bei Hunden hingegen wenigerausfallend und geringe. Die Meinungen der Physivlo-gen und die Natur stehen demnach mit einander im Wi-dersprüche. Ersteren zufolge, ständen die von Reizbarkeit