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Tod.
hciten, wo man das nämliche beobachtet, waS hier bloßvon todten Körpern gesagt worden. — Das Matt.werden und Einfallen der Hornhaut des Au«ges verdient nicht nur vor den vorigen Kennzeichen,was ihre Gewißheit betrifft, den Vorzug, sondern läßtsich auch in den meisten Fällen sehr deutlich wahrnch.wen; obgleich auch dieses Trüb« und Mattwerden, die-ses Einfallen der Augcnhornhaut ebenfalls wieder sehrvielen Abweichungen und Veränderungen unterworfenist, so daß man an der Untrüglichkeit auch mit vollemRechte zweifeln kann; denn es giebt Fälle, wo plötzlichdie Hornhaut leidet, daß sie entweder trübe wird, indemFeuchtigkeiten in ihr stocken. Wie leicht ist es nun nichtmöglich, daß selbst vor dem Schcintode schon ein sol-chcs Mattseyn, oder der Verlust der Durchsichtigkeit zu-gegen war, daß sogar wegen eines KrampfeS die wäffri-gen Feuchtigkeiten nicht in hinlänglicher Menge abge-sondert wurden, und deshalb ein Einfallen der Horn-haut Statt haben mußte. Ja es giebt Fälle, besonderswenn eine nur mäßigeKälte in der Temperatur herrscht,welche die Leiche umgab, daß die Hornhaut noch einegeraumeZeit, ja sogar dreiTage lang, durchsichtig, undvollkommen, wie im Leben, gewölbt war. Uebrigens kannman von diesenKennzcichen nicht den mindesten Gebrauchmachen, wenn sonst eine Krankheit, z.B. das Staphilon,oder sonst eine Verdunklung der Hornhaut, zugegen ist.Nach der Musterung und Durchprüfung aller derKenn-zeichen, welche den wahren Tod vom Scheintode unter-scheiden, kann man zur Prüfung der Gegenwartder verschiedenen Stadien des Todes überge-hen. Je mehr man in der Untersuchung fortschreitet, jemehr findet man auch, daß in einer genauen Prüfungdes Uebergangcs vom Leben zum Tode, das vorzüg-lichste Hülfsmittel liegt, wodurch man zu den wahrenund zuverlässigen Kennzeichen des wirklichen Todes ge-langen kann. Der Uebergang ist bereits in drei Stadien