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Tod.
weilen Fälle giebt, wo Menschen an verschiedenen Thei-len aller Bewegung fähig sind, nur nicht die Eindrückewahrnehmen, die an diesen Theilen geschehen. Da nunbei Scheintodten entweder ein oder das andere dieser an-gegebenen Verhältnisse meistens zugegen seyn kann, wel-ches alle, auch die schmerzhaftesten chirurgischen Probenunwirksam macht, so kann man diese wohl auch zu denzweideutigen Kennzeichen zählen. -7- Uebrigens hat manbisweilen an Scheintodten beobachtet, daß durch die ge-wöhnlichsten Reizmittel der Nervenkraft die Empfind-lichkeit oft rege wird, die Repulsivkraft dcS Gehirnsaber dennoch unfähig ist, die rege gewordene Empfind-lichkeit durch ein Zurückwirken in die Theile deS Kör-pers anzuzeigen. Man findet in den Erzählungen vonPersonen, welche sich in dem Falle dcö Scheintodes be-fanden, eine Geschichte von einer Frau, welche alle Ein-drücke empfand, nur unvermögend war, dieses den Um-stehenden anzuzeigen, also beim Starrkrämpfe. Erwägtman nun die Möglichkeit eines solchen Falles, und manstellt bei ihm Proben von schmerzhaften chirurgischenOperationen an, welcher grausame Schmerz muß nichtdurch solche Behandlung den Scheintodten ängstigenund martern, und muß nicht oft eine solche Behandlung,um den Scheintodten zu erwecken, ihn wirklich tödten.Auch gegen den Metallreiz kann man diesen Dorwurfmachen, allein Creve ist der Meinung, daß dieser Ver-such zuverlässig ist, und uns gewiß vom wahren Todeüberzeugt, auch nicht voreilig angestellt wird, folglichdem Zwecke mehr entspricht. Es bleibt der Schmerz,auch gegen den Vortheil gerechnet, nur unbedeutend;denn man macht nur eine einfache Hautwunde, die hierum so weniger von Bedeutung ist, da man ja Balgge-schwüre, die man oft ohne besondere Beschwerde undNachtheil der Gesundheit bis ins späteste Alter ertragenkann, opcrirt. — Im zweiten Stadium, welchesdas Erlöschen des vegetabilischen Lebens alsVec. rechn. Enc. Th. 6I-XXXV. F f