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Tod.
ein zuverlässiges Kennzeichen des wahren Todes bekun-det, ist die Prüfüngsmethode weit zuverlässiger; man !sucht einzig in der Gewißheit des Todes dieser Lebens- !gattung den Beweis der Abwesenheit der animalischenLebenskräfte, folglich des schon erloschenen animalischenLebens, und mit diesem zugleich den Beweis der Un-möglichkeit der Wiedererweckung aus dem eben nochnicht verschwundenen Leben des menschlichen Körpers,und die Gewißheit des wirklichen Todes. Es ist hierineine nähere Beleuchtung dieses Punktes nöthig, da ereigentlich derjenige ist, auf den sich die Untrüglichkeitdes Metallreizes, als Kennzeichen, gründet. Nicht dasAufhören der Hauptlebensvcrrichtungcn des vegetabili-schen Lebens kann als eine Anzeige des völligen Berlu- ^stes desselben dienen; denn so wie es der Fall beim !animalischen war, so ist eS auch derselbe hier, und mankann Erfahrungen genug ausstellen, daß gerade dieHauptverrichtungen dieses Lebens eine Zeitlang gänzlichaufhörten, und doch der Mensch aus seinem Scheintodewieder erwachte. Selbst die Kennzeichen, aus welchenwir das Aufhören dieser Lebensgeschäfte folgern, sindzweideutig und mangelhaft, wie schon oben angeführtworden. Es ist daher nöthig, die Beschaffenheit derKräfte dieses Lebens genauer zu untersuchen, um vondem Daseyn desselben zuverlässige Kennzeichen zu erhal-ten. Unter diesen ist die Reizbarkeit das Vorzüglichste,welche überhaupt in der thierischen Oekonomie eine sehrausgedehnte und mächtige Triebkraft, ein mächtiger He-bel ist. Finden wir diese erloschen, so kann man mitGewißheit behaupten, daß das animalische Leben, selbstdas vegetale, verschwunden sind, und kein Scheintod,sondern der wahre Tod vorhanden ist. Hier frägt essich nun, wie man den Tod der Reizbarkeit erforschenkann, und ob nicht manche Zweideutigkeit dabei eintritt.Beim aufmerksamen Betrachten der Natur wird manleicht einsehen, daß die Reizbarkeit, eine den Mus-