Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod.

pfindlichkeit, bei der Beurtheilung der Heftigkeit, womitdie widernatürlichen Reizmittel wirken, nicht übersehen.Die Stärke derselben verliert sehr bei der Abwesenheitderselben, und vorzüglich wenn man sie an die Muskel-nerven bringt: denn hier wirken sie mit doppelter Kraft,denn indem sie die Nervcnkraft reizen, wird die Reizbar-keit erregt. Da sie aber auch zu gleicher Zeit durch dieNcrvenkraft die Empfindlichkeit in Thätigkeit bringen,so wirkt dadurch die Rcpulsivkrast wieder durch ebenden Muskelnerven zurück, und die Reizbarkeit wirdgleichsam durch doppelten Einfluß der Nervcnkraft er-weckt. — Die widernatürlichen Reizmittel unter einan-der sind nicht nur der Gattung, sondern auch der Hef-tigkcit und der Stärke nach verschieden. Ja man be-merkt in der Dauer der Erregung einen auffallendenUnterschied. Gleich nach dem Tode des animalischenLebens erregen die mechanischen Reizmittel nur krampf-hafte Muskelzusammenziehungen, welche schwach undkurz sind, in Subjekten, wo die Todesursache meistensdie Folge einer faulichten Krankheit ist, und auch beidenjenigen, die an einer andern Krankheit darniederlie-gen, kann sie nach dem Leben selten über zwanzig Mi-nuten durch diese Art der Reizmittel erhalten werden.Sie scheinen indessen doch länger und heftiger zuwirken, wenn man sie an die Muskeln unmittelbarbringt, als wenn man durch sie erst die Nervcnkraft,und vermittelst dieser die Reizbarkeit erregen will. —Die chemischen und pathologischen Reizmittel zeige»nicht einerlei Erfolg, wie dieses auch leicht nach ihrerobigen Anführung beurtheilt werden kann. Einige sindnach dem Verluste des animalischen Lebens oft ganzunwirksam, wenn man sie unmittelbar an die Muskel-nerven bringt; bringt man sie aber unmittelbar auf dieOberfläche der Muskeln, so erfolgt ein ansehnlicherKrampf, welcher aber plötzlich wieder aufhört; hier-her gehören die Schwefelsäure oder das Bitriolöl, der