Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod.

Creve der galvanische Metallreiz als ein sicheresPrüfungsmittel des wahren Todes vorgeschlagen. Daes nun bewiesen ist, daß der Tod des animalischen Le-bens zuerst erfolgt, und daß nicht die bloße Abwesenheitder Hauptwirkungen dieses Lebens, sondern die Kräftedesselben die Wiederbelebung unmöglich machen; da esnun ferner bewiesen ist, daß die üblichen Prüfungmcthv-den der Gegenwart dieser Lebenskräfte keincsweges zu-verlässig sind, und daß man erst vom Verluste des vege-tabilischen Lebens, oder vielmehr der Reizbarkeit auf dieAbwesenheit der Kräfte des animalischen Lebens, mitaller Gewißheit schließen könne, und daß man nur inden seltensten Fällen eine Anwendung von der Fäulnismachen kann; so haben auch unwiderlegliche Versuchegezeigt, daß unter allen widernatürlichen Reizmitteln,welche eigentlich in solchen Verhältnissen anzuwendensind, der Metallreiz den Vorzug verdient. Hier nuneine nähere Betrachtung feiner Anwendung. Um aberdieser Betrachtung nicht das Gepräge einer Unvollkom-mcnheit zu geben, ist folgende Ordnung nöthig. Zuerstmuß der Zeitpunkt, in welchem man den Metallreiz an-wendet, bestimmt werden, oder vielmehr die Anzeige (In-dikation) der Anwendung des Metallreizes festgesetztwerden. Nach.einem pünktlichen und genauen Abwägender Anzeigen und Gegenanzeigen dieser Anwendung mußzuerst ein dazu schickliches Glied, eine bequeme Stelledes Körpers, wo die Anwendung des Metallreizes ge-schehen soll, mit Vorsicht gewählt werden. Es müssenferner die Beobachtungsrcgeln in Betreff der Beschaf-fenheit der Metalle, welche man für den Metallreizwählt, und der Art, wie der Versuch zur Entscheidungüber Leben und Tod anzustellen sey, etwas ausführlichangegeben, und dann zuletzt noch die Vortheile dieserPrüfungsmethode des wahren Todes analisirt werden,um so dem praktischen Manne oder dem Empiriker zuzeigen, was er zur Ergründung des wahren Todes nach