Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tod (physischer). Todbett.

Natur, bevorsteht, dem sie alle folgen müssen; in so fernunterscheidet er sich auchvon dem frühzeitigenTode,der durch besondere Dispositionen im Körper, durch ei-genes Verschulden, und durch Ansteckungen rc. herbeigeführt wird, also immer gegen das in der Natur be-stimmte Ziel.

Tod (physischer), s. oben, S. 411, 422 u. f. undS. 457 u. s.

— (Schein«), s. daselbst, S. 403 u.f.; dann Th. 141,S. 723 u. s., und unter Leiche, Tb. 73, S.214u.f.

— (schwarzer), eine Seuche, welche große Verheerungenin Deutschland im siebzehnten Jahrhunderte anrichtete.

— (ungewisser), wo zwar die Merkmale des TodeSvorhanden sind. aber es dennoch zweifelhaft oder unge-wiß ist, ob der Tod wirklich erfolgt ist, der Schein-tod; s. diesen.

-— (unnatürlicher), der Tod. welcher nicht nach denGesetzen der Natur Statt gefunden hat, sondern durchSelbstmord. Meuchelmord, Todschlag, oder eine anderezufällige Tödtung.

— (unvollkommener), s. unter Leiche, Th. 73,S. 126 u. f.

— (vegetabilischer), s. oben, S. 411, 413, 449 u. f.

— (vollkommener), wirklicher Tod, der Tod, beidem alle Kennzeichen des wirklichen Absterbens zugegensind, der keinen Zweifel mehr vom Daseyn eines Lebens«funkenS übrig läßt.

— (widernatürlicher), s. oben, S.417u.f., und Tod(grausamer).

— (wirklicher), s. Tod (vollkommener).

Todbett, figürlich, sowohl das Krankenlager, worauf

Jemand stirbt, als auch die letzte Krankheit selbst, anwelcher der Leidende stirbt oder gestorben ist; schon imSchwabenspiegel lotbetto; das Sterbebett.Das wird Dich einmal auf Deinem Todbette