488 Tod (animalischer). Tod (natürlicher).
der Laufbahn, wohl aber das Leben des Weisen. —Vom erdichteten und verfehltenTode, s. Th.47,S. 669. — Dom Tod austreiben am Lätare.Sonntag, der auch derTodsonntag genannt wird,eine Frühlingsfeier, s. Lätare - Sonntag, Th. 58.
Tod (animalischer), s. oben. S. 411, 444 «. f.
— (ewiger), s. daselbst, S. 409.
— (frühzeitiger), s. das., S. 409.
— (geistiger), s. das., S. 400.
— (gerichtlicher), s. oben, S. 480 u. f.
— (gewaltsamer), unnatürlicher oder widerna.türlicher Tod, s. oben, S. 409, 410, den Art.Mord, Th. 93, S. 788 u. f., und den Art. Todt-schlag.
— (gewisser)7im Gegensatze des ungewissen Todes,das wirkliche Aufhpren der Lebensthätigkeit, der erlo-schene Reiz auf die Muskeln und Nerven, und das Zer-fallen der Maschine, oder die Auflösung ihrerTheilc durchdie Fäulniß, mit einem Worte der Dernichtunpsprozeßdes Körpers durch die erloschene Lebenskraft; s. auchoben, unter Tod.
—, in der Kunst, s. oben, S. 478 u. f.
— (natürlicher), s. oben, unter Tod. Der natür-liche Tod ist nicht bloß derjenige, der natürlich aufdem Krankenlager erfolgt, zum Unterschiede des unna-türlichen. der durch irgend einen Unglücksfall, durchTodtschlag. Meuchelmord rc. erfolgt, sondern derjenige,der durch das Alter erfolgt, als das natürliche Ziel desLebens, nachdem der Magen seine Funktion nach undnach einstellt, der Reiz auf die ausgetrockneten und steifgewordenen Muskeln und Nerven aufhört, die Flüssig-keiten nicht mehr den nöthigen Zuschuß empfangen, undso die Maschine nicht mehr der Willenskraft gehorcht,sondern nach und nach ihre Verrichtungen einstellt, auf-hört, und in Fäulniß bis auf die Knochen übergeht;also der Tod, der allen Wesen in der Schöpfung, in der