Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Todesart.

Weise thun, um die Aufmerksamkeit darauf zu lenken,da unter vielen Anzeigen, besonders in den Zeitungen >großer Städte, leicht eine solche Anzeige, wenn nichtübersehen, doch nur flüchtig berührt wird. Anzeigen vonder Fortsetzung von Geschäften mit Todesanzeigen zuverbinden, ist unpassend, und schadet der Pietät, die man >doch auch hierbei beobachten muß. Eine solche Anzeigekann kurz nach ein Paar Tagen folgen, daß man das >Geschäft des Verstorbenen unter seinem Namen und in Iderselben Eigenschaft rc.. wie bisher, fortsetzen werde.

Todesart, die Art und Weise des Todes oder der Be-raubung des Lebens. Man kann dieTodesarten in na-türliche, zufällige, plötzliche, unnatürlicheund gesetzliche theilen. Zu den natürlichen To-desarten gehören alle'diejenigen, welche durch dieSchwäche des Alters, die Hinfälligkeit des Körpers,und durch Krankheiten erzeugt werden. Hierher gehörenalle Krankheiten, welche einen bösen oder schlimmen Cha-rakter annehmen, den die Kunst nicht zu heben vermag,und deren Ausgang den Tod zur Folge hat. Ein Der-zeichniß dieser Krankheiten hier anführen zu wollen,würde zwecklos seyn, da man sie in den wöchentli-chen Todesanzeigen oder Todtenlisten, welcheden Tagesblättern rc. in großen Städten bestiegen, an-gezeigt findet, indem die Krankheiten, woran jede Per-son gestorben ist, dabei bemerkt worden. — Zu den zu-fälligen Todcsarten gehören alle diejenigen, welchedurch keine vorhergehende Krankheit und keine körper-lichen Anzeigen oder Merkmale dazu Statt haben, wozuauch das Ueberfahren, Herabstürzen von einer Höhe,Ertrinken, Erdrücken, Ersticken, Verbrennen rc. gehö-ren. Zu den zufälligen Todcsarten der ersten Klaffesind daher folgende merkwürdige und außergewöhnlicheFälle zu zählen. König Heinrich der Zweite vonFrankreich hatte manche Lanze gebrochen, ohne Scha-den zu nehmen, und doch brachte ihm ein Splitterchen