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Todesart.
von einer Lanze, auf einem von ihm selbst veranstaltetenTurniere, welches ihm in dem Wettkampfe mit demHerzoge von Montmorcuci ins Auge flog, den Tod.Kaiser Heinrich der Siebente soll an einer vergiftteten Hostie, nach Andern an vergiftetem Weine beimheiligen Abendmahle gestorben seyn. König Philippder Vierte von Spanien starb durch die Etiquette,welche seinem Kammerherrn Po bar nicht erlaubte, dasHolz auS dem Kamine zu ziehen, an einer zu großenErhitzung vor dem Kamine, wo er saß, indem er dadurcheinen Rückfall des kaum verlassenen Fiebers erhielt.Der Herzog Bernhard von Weimar soll durch Fi-sche, sein Leibgericht, vergiftet worden seyn. Anaereonerstickte nach der Tradition an einem Traubenkerne.Aeschylus erhielt den Tod durch eine Schildkröte, dieein Adler auf sein entblößtes Haupt fallen ließ. Aga-.thokles zu Syrakus bekam einen vergifteten Zahnsto-cher, und mit ihm den Tod. Nach Aelians Berichtestarb Aristidcs an einem Katzenbisse. Ein Bürger-meister zu Braunau vergaß, als er eine Treppe hinauf-stieg, seinen langen Bart in die Höhe zu nehmen, tratdarauf, fiel herab und brach den Hals. So fiel derMaler Acrtge von Leyden in einen Graben und er-trank. Otwcy, ein Englischer Dichter, verschlang einStück Brod mit solcher Hast, daß er auf der Stelletodt blieb. Paul Dorghese entschlief des Hungerto-des. Pabst Clemens der Vierzehnte soll durch denUmtausch einer Dose mit vergiftetem Schnupftabake,nach Andern durch vergiftete Pantoffeln gestorben seyn.Lady Rüssel stach sich mit einer Stecknadel in den Fin-ger und starb daran. Ein Page wollte, indem er eineSchüssel mit heißen Birnen die Treppe hinauf trug.schnell eine solche Birne verzehren, und starb darüber ausder Stelle, und so könnte man noch eine Menge ahn-licher Fälle bis auf die neueste Zeit anführen, wenn esan diesen Beispielen nicht genug wäre, um diese Todcs-<l)ec. techn. Enc. Th. 6I.XXXV. I i