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Todeskampf.
macht werden, find sehr wahr, und es wäre daher zuwünschen, daß man jedem Kranken den Uebergang auSdiesem in jenes Leben dadurch erleichterte, daß man vonihm Alles entfernte, was seinen Hang zu diesem Lebennur erschweren kann. wie geringe würde dann der To-deskampf seyn; denn wir sind ja nicht alle Helden aufdiesem Kampfplätze des Lebens, nicht alle ertragen wirmit Gcmüthsruhe den letzten Uebergang, und um somehr, wenn uns noch so manches Irdische an diese Weltfesselt, wie Frau und Kinder, gerade diese sind es, dieden Kamps erschweren, besonders wenn sie unversorgtzurückbleiben, und hier tritt die größte Berücksichtigungauf Schonung des mit dem Tode Kämpfenden ein.Hier suche man Alle- zu entfernen, was ihm das Ab-scheiden schwer machen kann. Dasselbe findet aberauch bei allen andern Reizen und Genüssen Statt, die,den Kranken noch an das Leben fesseln können. So er-schrickt der Geizige bei dem Gedanken des Todes; denner gewahrt, daß er in eben dem Augenblicke, in welchemseine Seele den Körper verläßt, auch den Besitz seinesGeldes, seiner Schätze verlieren, und sie einem vielleichtverschwenderischen Erben überlassen muß, dasjenige,woran er so lange gesammelt, woran sich so mancheEntbehrungen, so manche Widerwärtigkeiten knüpsen,sieht er nun mit einem Male seinen Händen entrückt.So der Ehrsüchtige bei seinen schönen Plänen, die ernoch auf die Zukunft bauete, und wodurch er seinenRuhm zu vergrößern hoffte; so derGutschmecker, indemer von einer gut besetzten Tafel, die seinen Gaumen sooft gereizt hat, Abschied nehmen muß. und so scheidenalle diejenigen, die glückliche Tage verlebten, oder sie sichdoch schaffen konnten, ungern von dem Schauplatze ih-rer Freuden und ihres Genusses, mithin wird ihnenauch der Todcskampf schwer, schwer das Abscheidenvon allem Bekannten zu dem Unbekannten; sie finden sichjetzt gleichsam von Allen verlassen; denn mit dem Kampfe