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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tödlichkeit. Todt. 5N

Tödlichkeit, in der zweiten Bedeutung des Hauptwor-tes, die Eigenschaft einer Sache, da sie tödlich ist; daherdie Tödlichkeit einer Krankheit, eines Giftes.Todschlag, s. Todtschlag.

Todsünde, in der Theologie, besonders in der Römi-schen Kirche, oder bei den Katholiken, Sünden, welcheden ewigen Tod, das heißt, die Verdammniß nach sichziehen, und deren man daselbst sieben zählt, im Gegen-satze der Erbsünden. In dem evangelischen Lehrbe-griffe sind sie unter dem Namen der Bosheitssün-den oder vvrsetzlichen Sünden bekannt.

Todt, Bei- und Ncbenwort, des Lebens beraubt, gestor-den. 1) Zm eigentlichen Verstände, des natürlichen oderthierischen Lebens beraubt, von Körpern, welche mit dem-selben begabt werden, im Gegensatze des lebendig. Todtseyn, halb todt seyn. noch nicht ganz todt seyn,völlig todt seyn. Ein todter Körper, ein Leich-nam. Ein todtes Thier. Man sagt ihn todt.man sagt, daß er gestorben, nicht mehr am Leben sey.Tod niederfallen. Sich todt stellen. InandernFällen sagt man dagegen nicht sich todt arbeiten,sich todt trinken rc., sondern sich zu Tode arbei-ten, zu Tode trinken. Sich todt lachen und zuTode lachen; sich todt grämen und zu Todegrämen; sich todt hungern und zu Tode hun-gern, sind beinahe gleich üblich, obgleich der Gebrauchdes Beiworts der Sprache des gemeinen Umganges amgewöhnlichsten ist. Jemanden todt schlagen, ste-chen, schießen rc., wofür, nach Adelung. die mit erzusammengesetzten Zeitwörter edler sind; wie z. B. Je-wanden erschlagen, erstechen, erschießen, erhält-gen, erwürgen. Tod schlagen und zu Tode schla-gen sind auch noch verschieden. Ersteres bedeutet miteinem oder wenigen tödlichen Schlägen des Lebens be-rauben; Letzteres aber so lange schlagen, bis man stirbt.Todt machen, im gemeinen Leben, gewaltsam töd-