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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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520 Todtenfliege. Todtengespräch.

bläuliche Flecke, welche sich zum Zeichen der angehendenVerwesung bei einem Verstorbenen einzusindcn pflegen,gewöhnlich an der Bauchhöhle und auch an andern Steh jlen. Man findet Flecken auch an denselben Stellen beigesunden Personen, welche von einer Stockung des Gc-blüts entstehen, plötzlich zum Vorschein kommen, aberauch eben so schnell wieder verschwinden. Besonders !kommen sie bei schwangeren Frauenspersonen an der be-zeichneten Stelle vor, verschwinden aber gleich nachder Entbindung wieder. Sie sind daher keine untrüg-lichen Kennzeichen des Todes, wenn sich nicht andereMerkmale mit ihnen vereinigen, die sicher auf den Todschließen lassen.

Todtenstk'ege, !Ou8va mortaorum, eine Art derSchmeis-fliegen, welche sich an todten Körpern aufhält; s. Lei«chenfliege, Th. 73, S. 709 u. f.

Todtengebeine, s. Todten dein.

Todtengeleic, das Geleit einer Leiche durch ein fremdes >Gebiet, und die dafür zu entrichtende Abgabe.

Todtengeräth, das sämmtliche zur Beerdigung einesTodten gehörige Geräth, das Leichengeräth, wozuder Sarg, die Todtcnbahre, die Leichenbänke rc. ge-hören.

Todtengerippe, im gewöhnlichen Leben, das Gerippe voneinem Verstorbenen, das Skelett, wie man es auf ana-tomischen Theatern und auch abgebildet findet. Dasvom Fleische entblößte Knochengerrppe.

Todtengeruch, f. Leichengeruch, Th. 73, S.727u.f.

Todkengerüst, s. Leichengerüst, Th. 73, S.728u. f.

Todtengespräch, ein Gespräch, in welchem Verstorbenemit einander redend aufgeführt werden, ein Gespräch im >Reiche der Todten. Diese Gespräche waren besondersim siebzehnten und achtzehnten Jahrhunderte ein Mode-artikel der Schriftsteller, besonders führte man verstor-bene Helden redend ein. So find Faßmanns Ge-