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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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526 Todtenhaus. Todtenkleid.

Todtenhaus. s. Leichen Haus, Th. 73, S. 732 u. f.

Todtenhemd, das letzte Hemd, in welches man einenVerstorbenen zu kleiden, und ihn darin zu begraben pflegt;das Sterbehemd, im gemeinen Leben der Todten«kittel, der Sterbekittel; s. auch Sterbehemd,TH.173, S.213. In Städten, wo die TischlerSärgevorräthig halten, in den Sargmagajinen, erhält man auchfertige Sterbehemden, indem die Tischler auch denSarg mit weißer Leinwand oder weißem Kattune ausschla-gen, und so dasGanze zum Einlegen der Leiche besorgen.

Todtenkäfer, klaps, eine Gattung der Schattenkä«scr (^lelanv8oma1a), welche die eilfte Familie der Kä-fer ausmacht. Diese Gattung zeichnet sich dadurch aus,daß das dritte Fühlerglied viel länger, als dos vierte ist;die Flügel sind klein, und die Flügeldecken laufen in zweiSpitzen aus; die Farbe ist schwarz. Diese Käfer liebendunkle Orte, und bewohnen vorzugsweise warme Län-der. Bekannt von diesen Käfern ist klapa mortisaZa,der hinten breiter, als vorn ist; seine Länge beträgt 10Linien; er ist schwarz, und hält sich an düstern Oerternin und an den Häusern auf.

Todtenkammer, s. Todte nsaal.

Todtenklage, eine feierliche Klage um einen Todten, einmit der Sache selbst im Deutschen veraltetes Wort:Heimlich magst du seufzen, aber keine Tod- ,tenklage führen, Ezech. 24, 17. — Don den Kla«gefrauen oder Klageweibern, welche ehemals beiLeichen gedungen wurden, s. den Artikel Klagcfrau,

Th. 39, S. 313 u. f.

Todtenkleid, das Kleid, welches man einem Versterbe- ^neu anzulegen pflegt, um ihn darin zu begraben, dasSterbekleid, nur in so fern, als es von dem schon obenangeführten Todtenhemd oder Sterbehemd ver-schieden ist; sonst wird dieses auch hierunter verstanden.

— Man soll den Todten nichts von durchschwitzterWäsche oder Kleidungsstücken mitgeben, da sonst