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Todtenlicht. Todtensaal.
Todtenlicht, s. Leichen licht, Tb. 73, S. 768.
Todtenliste, angefertigte Listen von Seiten der Poli-zeybebörden, worin die Verstorbenen verzeichnet stehen,nicht bloß nach ihrem Stande, Gewerbe und Alter,sondern auch nach der Krankheit, an welcher sie gestor.bcn sind. S. auch St erbe liste, Tb. 173. S. 316.
Todtenlufc, s. Leichen In ft, Th. 73, S. 769.
Todcenmahl, Lcichenkost, Todtenkost, s. Th. 73,S. 769.
Todtennessel, todteNesseln, s. unter Nessel, Th. 102,S. 416 u. f.
Todtenopfer, s. Leichen opfer, Th. 74.
Todtenorgel, eine figürliche Benennung der Karren-büchse, oder derjenigen Maschine, welche aus mehrere»Flintenläufen besteht, um auf einmal viele Schüsse da-mit zu thun.
Todtenpfofte. s. Leiche npfoste, Th. 74.
Todtenprefse, in einigen Gegenden, eine Benennung ei-nes engen Sarges, mit keinem erhobenen, sondern miteinem flachen Deckel, der eigentlich Nasendrücker,auch Nasenguetschc, genannt wird; s. auch Th. 101,S. 368.
Todtenprophezeihung, Todesprophezeihung, s.unter Wahrsagen und Wahrsager.
Todtensaal, Todtenkammer, in den Morgenlanden,in den Felsen gehauene Gräber, die mehrere Todtcnsäleoder Todtenkammern enthalten. So findet man bei derStadt Jerusalem in Palästina, auf der Nordwestseiicderselben, wo das Säulenthor, welches nach Sichemführt, liegt, mehrere in den Felsen gehauene Gräber, dieeine, zwei oder drei Todtenkammern enthalten. DerEingang ist fast bei allen viereckig oder länglich, mit ei-nem schwerfälligen Gebälke. Fig. 9183 zeigt einen sol-chen Todtensaal oder eine solche Kammer. Ungefähr eineViertelstunde von der Stadtmauer liegen die sogenanntenGräber der Könige von Juda, zu denen man durch ei-