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Tölpel.
ren; sie brüten auf Felsen gesellschaftlich, und legen nurein Ey. Der Fregattenoogel zwingt sie aber oft durchSchläge mit dem Schnabel und den Flügeln, ihren Raubfahren zu lassen. Es giebt von dieser Gattung mehrereArten. Die bekannteste ist:
Der weiße Tölpel, die Rothgans, die Bas-sangans oder Baßgans, 8ala nlbu, kolevunusLussanas, Franz. kon sie Ln88un, Engl. bannet.Dieser Vogel hat die Größe einer Gans, das Gefiederist weiß, ins Gelbliche übergehend; die Schwungfedernsind schwarz; die nackte Haut des Kopfes blau, und derSchnabel grünlich; nach andern Beschreibungen sind dieFüße und die nackte Gesichts- und Kehihaut schwarz.Nach Einigen soll sie ihren Namen von der Insel Baßim Golf von Edinburg, nach Andern von Baß-Island,wo sie in großer Anzahl nistet, ungeachtet sie nur ein Eyauf einmal legt, erhalten haben. Da sich dieser Dogcl,wie schon oben angeführt worden, leicht verfolgen undtodtschlagen läßt, so hat er auch den Namen Tölpelerhalten. Er hat eine schwarze Haut, und soll nicht tau-chen können, sondern dieses nur mechanisch durch einenFall aus der Höhe herab thun, um einen Fisch auf dieseWeise zu erhäschen. Er findet sich im ganzen Norden,und kommt bisweilen einzeln an die Deutschen Küsten.Man benutzt sein Fell. Auch unter Pelikan, TH.I08,S. 30t u. f., findet man eine Beschreibung dieses Bo-gcls, die aber von der hier gegebenen etwas abweicht.Auch die andern Arten, wie z. B. der rußbrauneTölpel, 8ula kll8va, rc. sind daselbst, S. 306 u. f.,beschrieben worden, wohin von hier verwiesen wird, dadiese neue abgezweigte Gattung von den Pelikanen nurals solche nach den neueren Systemen hier eine beson-dereErwähnung verdiente.—Auch der Dudu, Dronte,Viüa3, Fr. leöronto, wird Tölpel wegen seines star-ken plumpen Körpers genannt. Er kommt auf den Ost'Afrikanischen Inseln, vorzüglich auf der Insel Mann-