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Ton.
zahl von Schwingungen, also einen gewissen bestimm-ten Ton, welcher nach der Länge, Stärke und dem Gradeder Spannung der Saite verschieden ist. Die versässe-denen in der Musik brauchbaren Töne werden, der Un-terscheidung wegen, mit Buchstaben bezeichnet. Fürden Ton^. schätzt Euler ungefähr 392 Schwingungenin einer Sekunde, und Sauveur schlug vor, denjeni-gen Ton, welcher in einer Sekunde 100 Schwingun-gen voraussetzt, zum festen Tone anzunehmen, um da-durch ein absolutes Tonmaaß auf die Nachwelt zu brin-gen, und zu verhüten, daß den spätern Nachkommen un-sere schriftliche Mittheilung über Musik unverständlichbleibe, wie es mit der Musik bei den Griechen gesche-hen ist, deren Töne wir nicht mehr kennen, obgleich ihreSchriften über die Tonkunst noch vorhanden sind. Wennman aber bedenkt, daß zu einer solchen Festsetzung undBestimmung eines fixen Tons die feinsten Abmessungender Längen, der Gewichte, und vornämlich der spannen-den Kraft gehört, und wie viele Umstände diese Abmes-sungen in der Ausübung unsicher machen, so wird mangewahr, wie unausführbar jener Vorschlag ist. ESkommt auch beider musikalischen Theorie derTöne nichtsowohl auf die absoluten Schwingungszahlen, als viel-mehr auf die relativen, oder auf die Verhältnisse dersel-den bei den verschiedenen Tönen an. Zwei gleich lang«,gleich dicke» und gleich stark gespannte Saiten gebengleich viel Schwingungen in einerlei Zeit, folglich aucheinerlei Ton; um »un die verschiedenen Töne unse-rer musikalischen Leiter zu erhalten, kommt es. wie mansteht, auf die verschiedene Länge, Dicke und Spannungder Saiten an. — Die musikalische Tonleiter(8eala musica) ist eine natürliche Folge der Töne inbestimmten Größen. Sie ist zwar in derNatur gegrün-det, aber erst von der Kunst geordnet und vorgeschriebenworden. Die musikalische Tonleiter ist eine Pro-gression der Mitteltöne eines Tones bis zur Oktave.