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Ton.
Man hat zwei Arten derselben: die diatonische und diechromatische, und dann noch eine dritte: die e «har-monische, die aber nicht bei der Orgel vorkommt.Die diatonische beißt «, ei, «, k, S, b, n, e, oderbei den Solmisirern ut, re, mi, In, sol, In, si,ut, welche fünf Töne und zwei Halbtöne betragen.Guido Aretin erfand 1525 die sechs Sylben ut,ro, mi, s. 1 , 8»I, in, so auch die Töne mit Punktenauf fünf Linien zu setzen, so wie die Schlüssel, und derFranzose de Maitre setzte im siebzehnten Jahrhun-derte noch das si hinzu. Die chromatische Tonlei-ter besteht aus folgenden zwölf Halbtönen: v, eis, tl,ÜI8, 6, f, üs, A, KI8, 8, b, b, oder nach der Sol-misirumg, die noch in Italien, Frankreich rc. üblichist: ut, ut*, ro, mi'', mi, In, in*, In, 8?, si, ut.Die diatonische Tonleiter klingt in ihrer Stufen-folge dem Ohre natürlich, und ist leicht zu fassen; diechromatische, die ebenfalls noch mit der Octave desGrundtons verbunden ist, ist schwerer zu fassen, als diediatonische, da sie aus einer Folge von lauter halbenTönen besteht, da hingegen die diatonische Tonleiter auseiner Mischung von halben und ganzen Tönen zusam-mengesetzt ist. Man nennt halbe Töne, die zunächstaufeinander folgenden Töne, ganze aber solche, die ei-nen Ton dazwischen haben. Es ist nicht möglich, eineOctave genau in zwölf Holbköne einzutheilen; denn wennAlles richtig gestimmt wird, so übersteigt man eine Oc-tave merklich, und so, daß das Ohr darunter leidet.Man kann eine Octave nicht von einem Halbtone zumandern stimmen, und so erfand man durch die Quintenzu stimmen, welche- sehr sinnliche Intervallen sind. DieReihe aller Töne, die auf unsernInstrumenten vorkom-men, begreift zehn Octavcn oder hundert einundzwanzigSaiten; der tiefste Ton der Orgel kommt von einer32 Fuß langen, der höchste von einer ^ Fuß langenPfeife. Zum Gesänge werden die zwei untersten und