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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Ton.

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zwei-, drei-, vierstimmige) Sätze. Mehrstimmige Sätzenennt man auch harmonische, so wie die einstimmi-gen melodische Sätze. — WaS über das tiefe 6 imBaß hinunter geht, das hat wohl noch den Geschmackdes Tons, welcher darauf liegt, es mischt sich aber schonein gewisses Rauschendes darunter, welches dem Ohrenicht sehr angenehm ist, und in der Höhe kann man dasWahre der Töne gleichfalls nicht mehr vernehmen, weilsich ein gewisses Pfeifendes darunter mischt, welchesNiemand ernstlich für angenehm halten kann, was da-von gefällt, gründet sich aufs Sonderbare, auch wohlmanchmal aufs Schwierige, wovon keines zur Seele derMusik gehört. Man findet diese Sonderbarkeit bei derübertriebenen Höhe der Menschenkehle, beim Fistuliren,und auf Saiteninstrumenten, welche mit dem Bogen ge.strichen werden, an den Tönen, wobei man das Griff-brett überschreiten muß, woselbst die Vibration beinaheaufhört, gleich wie sie in der Tiefe zu stark ist.

Ehe man nun mit Instrumenten umgeht, sollteschon vorher das Ohr zu den Tönen gebildet werden,damit es den Unterschied von einem reinen und schönen,und einem unreinen Tone kennen lerne; denn es kannwohl nicht fehlen, daß bei einem unangenehmen, schlech-ten und dumpfen, oder wohl gar unreincnTone dasOhrverwöhnt und verdorben werden müsse, so wie es dage-gen durch einen reinen und schönen Ton an sich schongebildet wird. Je mehr aber das Ohr für die Reinheitund Schönheit des Tons empfänglich ist, welches alsdas erste Erforderniß einer guten musikalischen Bildungangesehen werden muß, um so weniger wird man sichdann erlauben, durch Nachlässigkeit einen schlechten Tonhervorzubringen. Dann kommt es auf den Bau desJn-struments an; denn ein schlecht construirtes Instrumentsetzt der Schönheit des Tons und der Leichtigkeit desBortrags die größten Hindernisse entgegen. Bei einemschlechttönendcn Instrumente kann wohl nicht das Stre-