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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Ton.

ben, sich einen schönen Ton zu eigen zu machen, in De.trachtung kommen, und doch ist dieses eine Hauptsachebei dem Spiele eines jeden Instruments; denn es hängtdavon, daß man auf die Bildung eines guten Tons eineigenes Studium verwendet hat, der größte Theil einesschönen Spiels ab. Je unbequemer es ferner bei Sai-teninstrumenten ist, und je schwerer die Saiten sichgreifen und anschlagen lassen, um so mehr Mühe mußes auch kosten, die ersten Schwierigkeiten zu überwinden.Dann kommt es auf die Hand an, die Saiteninstru-mente greift, stößt oder streicht, und bei Dlaseninstru-menten auf den Mund. Bei den Ersteren muß die Handleicht, doch mit Kraft oder Nachdruck, nicht schwerfälligdas Instrument berühren, und bei den Letzteren muß manein gutes Mundwerk, oder einen guten Ansatz des Mun-des (Lmbouviinre) haben, um die Töne durch dasHauchen oder den Hauch, mit der Fingerfertigkeit ver>eint, schön herauszubringen. Die gehörige Behandlungder Instrumente, um die Töne daraus zu entlocken, nenntman die Applikatur, welche zwei Bedeutungen hat,denn 1) versteht man darunter die Behandlung des In-struments, wie so eben angeführt worden, um die dar-auf gewöhnlichen hohen und tiefen Töne mit Leichtig-keit herauszubringen, und 2) bedient sich der Musikerdieses Ausdrucks: in der Applikatur spielen, wenner z.B. sagen will, auf einem Instrumente, welches mit-telst des Bogens gespielt wird, dergleichen Bioline undDioloncell sind, über die gewöhnliche Höhe des Instru-ments hinaufgehen. Hiermit beschäftigen sich nurMci-ster und Solospieler, aber nicht die Akkompagni-sten; denn diese begnügen sich mit der gewöhnlichen Na-tur des Instruments, und mit dem Grade des Ruhms,zu welchem sie durch dieses Akkompagnement gelangenkönnen. Der Unterschied bei den Instrumenten ist zwi-schen Saiten- und Blase-Instrumenten, unterden Ersteren wieder zwischen Metall- und Darm-