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Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Ton.

kant wiederum eigene, welche beide einander Wechselsweiseunterstützen; z. B. die tiefen Töne, die man auf derVioline oder Geige nicht hat, giebt die Viola oderBratsche her, und wo diese nicht hinreicht, dient dasViolonccll und der Contra.Violon. Die tiefenTöne, welche man aus derQuerflöte oder derHaut.bois vermißt, bietet das Fagott, und dieses wiederder Contra. Violon und die Schlange(8erpeut).Außer diesem Verhältnisse stehen ste noch in einem an.dcrn, nämlich als schwach und stark, oder stumpf undscharf. Der Harfe und dem Flügel oder Forte.piano giebt die Violine, Viola oder Bratsche, undVioloncell Schärfe; diesen dagegen die blasenden Jn<strumente aus Holz, und Allen endlich die blasenden ausMetall. Ist ein musikalisches Stück mit viclerlcy In-strumenten besetzt, oder mit einem malerischen Ausdrucke:sehr farbig, so müssen die hohen Töne äußerst scharfseyn, wenn sie durchdringcn sollen; daher pflegt man beimittelmäßig besetzten das Waldhorn, und bei starkendie Trompete hinzu zu thun. In der Tiefe giebt keinInstrument eine so durchdringende Schärfe, wie die Or-gel; denn sie durchdringt ein ganzes Chor mit gehörigerKraft; hierbei muß man aber die Zusammenordnungder Register gut verstehen. Der Komponist muß daherim Setzen immer eine gute Anwendung der Töne nachdem Inhalte des Textes treffen; sie müssen das Ohrangenehm berühren, das Herz rühren, und den Verstandbeschäftigen; wer dieses trifft, wer das Innere in Auf-regung und Spannung bringt, der hat das Höchste, alsTonsetzer, geleistet. S. auch den Art. Musik,^Th. 98, S. 526 u. f., und das dahinter befindliche Re-gister, S. 588 u. f.; und dann auch den Art. Saite,Th. 130, S. 645 u. f., nach.

In der Sprach kunst hat man den Rede. und denWortton. Man darf aber den Ton in der Sprachenicht mit der Länge und Kürze der Sylben verwechseln;