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Ton.
sa iten, und unter diesen wieder zwischen solchen, welchegegriffen oder gestoßen, und solchen, die mit demBogen gespielt werden. Hierbei kommt eS auf die schonoben, S.654, angeführte Schwingung oder Vibrationder Saiten an, um die Töne hervorzubringen. Chladnientdeckte eine ganz neue Schwingungsart der Saiten,die darin besteht, daß sich solche ihrer Länge nach ab-wechselnd ausdehnen und zusammenziehen oder ver-kürzen. Er nennt die durch diese Art von Schwingun-gen hervorgebrachte Töne: Längentöne. Man erhältsie, wenn man z. B. die Saiten einer Violine mit demBogen in einem spitzigen Winkel anstreicht; sie klingenaber unangenehm, und sind in der Musik nicht zu ge-brauchen, sondern bloß ihrer sonderbaren Schwingungenwegen merkwürdig. — Was die Blase-Jnstrumcntebetrifft, so sind auch diese sehr verschieden; denn manhat sie von Holz, und von Metall. Erstere gebenentweder durch ein Mundstück von Rohr den Ton an,z.B. die Hautbois; Andere durch ein hölzernes, wel-ches mit einem Rohrblattc versehen ist, wie die Klari-nette; noch Andere haben ganz hölzerne, wiedieFl a ut odolce; die Querflöte hat gar kein Mundstück, son-dern bloß eine runde Ocffnung, ein Loch, durch welchesvermittelst der Anlegung der Lippen die Töne durch denHauch herausgebracht werden. Bei den Metallinstru-menten werden die Töne durch das Mundstück entlockt,wie bei der Trompete, dem Waldborne, der Po-saune rc. Auf welcheArt die Glocken tönen oder denTon hergeben, ist^ bekannt; die Glasharmonikawird angeschlagen. Alle diese Instrumente stehen in ver-schiedenen Verhältnissen mit einander; denn außer derOrgel, dem Fortepiano, Klaviere, derHarfefindet man keine, worauf man Baß oder Diskant, bloßals hohe und tiefe Töne oder Grade betrachtet, zugleichgut herausbringen könnte; deshalb hat man bei den an-dernInstrumenten für den Bah eigene, und für den Dis-