Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Ton.

Glanzes, als auch in Absicht der inneren Güte desPutzes, die mit den vorigen Zeiten gar nicht zu verglei-chen war. „Nicht als ob die neuen Republikanerinnen, sagtein Beobachter damaliger Zeit, sich einer SpartanischenEinfachbcit befleißigten, sondern sie waren hiervon soweit entfernt, als von dem Uebrigcn in allen andern re-publikanischen Tugenden; es schien, als zürnten sie, mitder Staatsumwälzung auch ihre Herrschaft über dieMänner verloren zu haben, den guten Ton, der nur fürsie herrschte."—Wie weil übrigens der Sanscuiot-tismus ging, und wie weit man die Wohlanständig-keit mißhandelte, ging daraus hervor, daß man aufBällen rc. mit Stiefeln tanzte, und auch wohl den Hutaufbehielt, ja es erschienen zuletzt Anschlagzettel, nichtnur diese Sitte, die so sehr gegen den guten Ton läuft,abzulegen, sondern auch in keinen Pantalons, kurzenWesten und anderen Dekorationen aus der Revolutionzu erscheinen; und diese Anzeigen fruchteten auch hinund wieder, es erwachte hier und da der alte Französi-sche Ton; allein ganz zu verdrängen war der rohe Cy-nismus noch nicht. Mercier sagt darüber in seinem„neuen Gemälde von Paris seit der Revolu-tion": Es ist ein grelles Gemälde des ausschweifend-sten Luxus, der tiefsten Unmoralität, der brutalen Sinn-lichkeit, des unersättlichen Hanges nach dem ewigenWechsel der Lust." Die gute Gesellschaft von Paris,oder vielmehr die Klaffe, welche sich dieGesellschaft vomguten Tone nannte, war nach dem Urtheile mehrererSchriftsteller in jener Zeit, die allerschlechteste Gesell-schaft von dem allerschlechtesten Tone; denn die seit derRevolution schnell hervorgewachsenen neuen Reichen, dieWucherer, die Lieferanten der Armee und ihr Anhang,diese waren es, welche in Paris, vermöge ihres durchAgiotage, durch Raub an der Nation, aus den Trüm-mern der Finanzen Frankreichs und des Eigenthumsder gestürzten Großen zusammengescharrten Vermögens