Band 
Hundert und fünf und achtzigster Theil, welcher die Artikel Tiegelzusammensetzung bis Tonprüfung enthält.
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Tonart.

gnügen thut, mit Beifall erheben; es muß davon soangezogen werden, daß es das Vorgebrachte gern nach-ahmt, es zu wiederholen sucht, und es dadurch weiterverbreitet, so daß esTon in Gesellschaften wird. Jedes,was Ton in Gesellschaften und was Mode gewordenist, ging immer von Einem oder einer Person aus, hatteimmer eine Person zum Erfinder und Verbreiter. Esgehört dazu eine gewisse Geltung, das heißt, cineMengevon Freunden und Bekannten, welche in die Posaunestoßen, und die ersten Nachahmer find, und so auch dieLeiter in andere Zirkel. Indessen muß immer der Ge-genstand, der Ton, welcher Mode werden soll, einigenWerth haben; er muß mit einem Worte gefallen, sonstkann auch die Freundschaft und großeBckanntschaft ihnnicht stehend machen, ihn nicht weiter verbreiten, als biszu denZirkeln, woselbst sie eine gewisse Geltung genießt;denn das Etwas ohne Werth, Zweck und Nutzen, auchnur auf das Vergnügen bezogen, allgemein Ton undMode werden soll, geschieht selten. Es giebt zwar oftGegenstände, die Ton und Mode werden, und wennman sie, auf Zweck und Schönheit bezogen, zergliedert,in der Kritik nicht bestehen; allein hier liegt oft dasFremde zum Gründe, daß sie Englisch oder Französischsind, und dort in den Hauptstädten Beifall fanden, mit-bin mußten sie auch bei uns Beifall finden; wären sieaber unserm Boden entsprossen, so blieben sie gewiß un-beachtet, obgleich das Sonderbare und Seltsame auchbei uns wohl anzieht, wenn gerade sich Umstände ereig-nen, die diesen Ton und diese Mode begünstigen.

Tonart, Tonarten, Uotii mnsici, beim Musiker,der Umfang, die Grenzen, Ausdehnungen, Lagen, Ord-nung. Beschaffenheit und Umstände derjenigen erwähl-ten Oetavengattungen, in welchen eine Melodie ange-fangen, fortgeführt und geendiget werden soll. Manzählt viele dergleichen Modi. Auch der in einem Stückeherrschende Ton, welchen man nur den Ton schlechthin